Topstar Adam Ramsay-Peaty muss weiterhin auf seine erste Goldmedaille bei den laufenden Commonwealth Games in Glasgow warten. Nach Bronze über die 100m Brust verpasste der dreifache Olympiasieger auch über die 50m Brust die anvisierte Titelverteidigung und sprintete in 26,94 Sekunden erneut auf den Bronzerang.
Wie schon über die doppelte Distanz, war der Australier Sam Williamson (26,50) nicht zu schlagen. Zwischen Williamson und Peaty schob sich der Südafrikaner Michael Houlie (26,77), der im Halbfinale über die 100m Brust mit seiner Angangszeit für einen neuen Afrika- sowie Commonwealth Games Rekord gesorgt hatte – eine Zeit, die in der Medaillenentscheidung den Sieg bedeutet hätte.
Zur Halbzeit der Commonwealth Games setzte das Team aus Australien seine eindrucksvolle Erfolgsserie fort und feierte zahlreiche weitere Siege. Über die 100m Freistil machten Meg Harris (52,90), Mollie O'Callaghan (53,25) und Shayna Jack (53,38) sogar einen australischen Dreifach-Triumph perfekt.
Mit dem einzigen Veranstaltungsrekord des Tages glänzte Sam Short über die 800m Freistil. In 7:39,81 Minuten blieb Short jedoch erneut über seiner Topzeit von den Australischen Meisterschaften, wo er als einziger Schwimmer in diesem Jahr schneller als Europarekordhalter Johannes Liebmann war.
Ebenfalls schnell unterwegs und zu ihrem zweiten Gold bei diesen Titelkämpfen schwamm Alexandria Perkins über die 100m Schmetterling. In 56,38 Sekunden steht Perkins nun an vierter Position in der Weltjahresbestenliste, unmittelbar hinter Angelina Köhler, die weiterhin die schnellste Europäerin in diesem Jahr bleibt.
Über ihre dritte Medaille in Glasgow durfte sich zudem Jenna Forrester freuen. Über die 400m Lagen setzte die amtierende Vizeweltmeisterin in 4:31,19 Minuten die schnellste Zeit ins Becken.
Für den einzigen nicht-australischen Sieg des Tages sorgte der Neuseeländer Lewis Clareburt über die 200m Schmetterling in 1:55,05 Minuten. Denn erwartungsgemäß sicherte sich auch die australische 4x200m Freistilstaffel der Damen souverän die Goldmedaille. In 7:42,53 Minuten schlugen Lani Pallister, Hannah Casey, Inez Miller und Mollie O'Callaghan deutlich vor den Quartetten aus England (7:50,10) und Neuseeland (7:51,94) an.
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