Am dritten Tag der Commonwealth Games in Glasgow war Cameron McEvoy im Finale über seine Weltrekordstrecke 50m Freistil gefordert – und wusste ein weiteres Mal in diesem Jahr zu begeistern! In 20,97 Sekunden blieb McEvoy erneut unter der Schallmauer von 21 Sekunden und verpasste seine Allzeit-Bestmarke um gerade einmal neun Hundertstelsekunden.
Damit feierte der amtierende Weltmeister und Olympiasieger seinen ersten Einzelsieg bei den Commonwealth Games überhaupt. Im August hat Cameron McEvoy im Rahmen der Pan Pacific Championships dann noch einmal die Gelegenheit, seine Weltrekordzeit anzugreifen.
Wie McEvoy durfte auch Pieter Coetze über einen Commonwealth Games Rekord jubeln und das bereits zum vierten Mal bei diesen Titelkämpfen. Nach Gold über die 50m Rücken war Coetze auch über die 200m Rücken eine Klasse für sich und verbesserte die bisherige Bestmarke in 1:54,22 Minuten um satte 1,3 Sekunden.
Ebenfalls in Rekordlaune präsentierte sich Josh Liendo, der die 100m Schmetterling für sich entschied. In 50,42 Sekunden schmetterte Liendo mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor dem Australier Matthew Temple zum Sieg. Sechs Hundertstel trennten Gold und Silber über die 100m Rücken bei den Damen. Auch hier gingen die ersten beiden Plätze an Kanada und Australien, allerdings in umgekehrter Reihenfolge: In 58,71 Sekunden sicherte sich Iona Anderson aus Australien den Titel, dicht gefolgt von der Kanadierin Kylie Masse (58,77).
Ein weiteres Gold für Australien gab es auch über die 1500m Freistil. Wie schon über die 400m Freistil war Lani Pallister nicht zu schlagen und schwamm in 15:41,03 Minuten zu ihrem zweiten Titel in Glasgow.
Und auch Gastgeber Schottland durfte über einen Goldtriumph jubeln. Über die 100m Brust schnappte sich Angharad Evans die Goldmedaille, obwohl sie in 1:06,07 Minuten deutlich über ihrer starken Zeit aus dem Halbfinale (1:05,34) blieb. Bereits im April hatte Evans mit einer Zeit von 1:04,96 für Begeisterung gesorgt und sich an die Spitze der Weltjahresbestenliste gesetzt.
Staffelgold Nummer Vier machte das Team aus Australien perfekt. Über die 4x200m Freistilstaffel bei den Männer glänzten Sam Short, Harrison Turner, Edward Sommerville und Kai Taylor mit einem neuen Veranstaltungsrekord von 7:01,47 Minuten. Das Quartett aus England (7:04,98) lieferte den Australiern langzeit ein Kopf-an-Kopf Rennen und sicherte sich schlussendlich die Silbermedaille. Bronze ging an die Staffel aus Wales (7:09,59).
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Commonwealth Games 2026: Startlisten