25. Juli 2026

Zum Auftakt der Schwimmwettbewerbe bei den Commonwealth Games in Glasgow gab es zahlreiche Veranstaltungsrekorde und Weltklasseleistungen zu bestaunen. 

Eine der ersten Goldmedaillen feierte Duncan Scott (Schottland) über die 200m Lagen, der somit souverän seinen Titel von den letzten Commonwealth Games vor vier Jahren verteidigen konnte. In 1:56,38 Minuten war Scott nochmals fünf Zehntel schneller unterwegs als bei seinem letzten Triumph und stellte somit einen neuen Veranstaltungsrekord auf. 

Auch Lani Pallister aus Australien überzeugte mit Gold über die 400m Freistil und blieb in starken 3:59,56 Minuten ein weiteres Mal unter der Marke von vier Minuten. Das dritte Einzelgold des Tages sicherte sich die Australierin Jenna Forrester über die 200m Rücken in 2:08,17 Minuten. 

Über gleich zwei neue Veranstaltungsrekorde durfte sich Pieter Coetze aus Südafrika freuen. Über die 50m Rücken verbesserte der Vizeweltmeister die bisherige Bestmarke sowohl im Vorlauf als auch im Halbfinale und steht somit in 24,29 Sekunden als klarer Favorit im Finale. 

Und auch im Halbfinale über die 100m Brust fiel ein neuer Commonwealth Games Rekord – allerdings auf ungewöhnliche Weise. In 26,38 Sekunden sprintete Michael Houlie (Südafrika) über die ersten 50m zu einem neuen Rekord und zog am Ende in 1:00,03 als Fünfter sicher ins Finale ein. Auch den Afrikanischen Rekord verbesserte Houlie mit seiner herausragenden Angangszeit um 1,6 Zehntel und steht im Allzeit-Ranking nun unter den Top Ten. Zur schnellsten Zeit des Halbfinals schwamm derweil Adam Ramsay-Peaty in 59,19 Sekunden. 

Besonders stark präsentierten sich zudem die australischen Staffeln, die über die 4x100m Freistil sowohl bei den Damen als auch bei den Herren nicht zu schlagen waren. In 3:31,40 Minuten setzte sich das Damenquartett um Meg Harris, Shayna Jack, Alex Perkins und Mollie O'Callaghan eindrucksvoll gegenüber der Teams aus England (3:35,66) und Südafrika (3:38,67 - Afrikanischer Rekord) durch. Die Männer glänzten in 3:09,49 Minuten mit einem weiteren Veranstaltungsrekord und auch Startschwimmer Flynn Southam eröffnete die Staffel mit einer neuen Rekordzeit von 47,09 Sekunden. Southam steht in der Weltjahresbestenliste somit nun an zweiter Position. Gemeinsam mit Kai Taylor, Harrison Turner und Kyle Chalmers sicherte sich das Team ebenfalls souverän die Goldmedaille vor England (3:11,69) und Südafrika (3:13,99). 

 

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Bild: Archiv