10. Juli 2026

NEWS zur Junioren-EM 2026 powered by Speedo

Das deutsche Team durfte sich am vierten Wettkampftag der Junioren-Europameisterschaften in München über die dritte Medaille der Titelkämpfe freuen. Die 4x100m-Lagen-Mixedstaffel schwamm in einem hochklassigen Finale zu Silber. Zuvor hatte Linda Roth zudem mit dem drittschnellsten Halbfinale über die 100m Freistil den Einzug in den Endlauf perfekt gemacht.

Für den Höhepunkt aus deutscher Sicht sorgte die 4x100m-Lagen-Mixedstaffel zum Abschluss des Finalabschnitts. In 3:48,25 Minuten musste sich das DSV-Quartett nur hauchdünn der italienischen Mannschaft geschlagen geben, die in 3:48,14 Minuten den Junioren-Europameistertitel gewann. Bronze sicherten sich die Neutralen Athleten in 3:48,39 Minuten. Zwischen Gold und Bronze lagen damit gerade einmal 25 Hundertstelsekunden.

Mitja Bauer brachte das deutsche Team als Rückenschwimmer mit starken 55,26 Sekunden aussichtsreich ins Rennen. Louis Hoffmann übernahm auf der Bruststrecke und katapultierte Deutschland mit hervorragenden 59,66 Sekunden zwischenzeitlich sogar an die Spitze des Feldes. Yara Fay Riefstahl hielt das DSV-Quartett über Schmetterling mit 59,63 Sekunden weiter auf Medaillenkurs, ehe Linda Roth mit einer starken Freistilzeit in 53,70 Sekunden den zweiten Platz souverän ins Ziel brachte.

Bereits zuvor hatte Roth auch im Einzel überzeugt. Über die 100m Freistil schwamm die Junioren-Europameisterin über die doppelte Distanz in 54,87 Sekunden als Drittschnellste ins Finale. Lediglich Kseniia Sorokina (54,64) für die Neutralen Athletinnen sowie die Italienerin Alessandra Mao (54,85) waren im Halbfinale noch etwas schneller unterwegs.

Knapp an einer weiteren Medaille vorbei schwamm Larus Thiel über die 50m Freistil. In 22,33 Sekunden belegte der Deutsche Rang fünf und lag nur wenige Hundertstel hinter dem Podium. Den Titel sicherte sich Jan Foltyn aus Tschechien in 22,10 Sekunden vor Luca Hoek le Guenedal (22,14) aus Spanien und dem Italiener Cristian Tassan-Caser (22,25).

Auch Mitja Bauer präsentierte sich im Finale über die 200m Rücken in starker Verfassung. In 1:59,55 Minuten belegte der Deutsche den fünften Platz und blieb dabei nur 21 Hundertstelsekunden über seinem eigenen Deutschen Altersklassenrekord der 18-Jährigen. Gold ging in 1:55,88 Minuten an den Franzosen Nathan Muratory vor Daniel Ransom (1:59,00) aus Großbritannien und dem Polen Mateusz Bienkowski (1:59,19).

Über die 200m Brust konnte Louis Hoffmann nach seiner Bronzemedaille über die Sprintdistanz diesmal nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. In 2:15,49 Minuten belegte er Rang sechs. Der Titel ging an Doruk Yogurtcuoglu aus der Türkei, der sich in 2:09,43 Minuten souverän durchsetzte.

Ebenfalls Platz sechs gab es für Mira Helget über die 200m Rücken. In 2:14,85 Minuten beendete sie ihr Finale auf dieser Position. An der Spitze teilten sich Jeanne Lechevalier aus Frankreich und Fanni Viktoria Kokas aus Ungarn in 2:10,76 Minuten punktgleich die Goldmedaille.

Für den morgigen Finalabschnitt machte zudem Evelyn Wegrotzki das nächste Finalticket perfekt. Über die 200m Schmetterling qualifizierte sie sich in 2:13,57 Minuten als Fünfte der Halbfinals für den Endlauf. Die schnellste Zeit des Feldes ging auf das Konto der Neutralen Athletin Serafima Fokina, die in 2:10,27 Minuten ihre Ambitionen auf den Titel untermauerte.

Ohne deutsche Beteiligung wurden die weiteren Titel des Tages vergeben. Über die 100m Schmetterling der Herren setzte sich Egor Baranov von den Neutralen Athleten in 52,20 Sekunden knapp vor dem Italiener Francesco Ceolin (52,23) durch. Den Sieg über die 400m Lagen sicherte sich der Belgier Simon Laviolette in 4:18,69 Minuten.

Die wichtigsten Links zum Thema:

JEM 2026: Livestream (European Auqatics TV)

JEM 2026: Livestream (Sporteurope.TV) 

• JEM 2026: Startlisten und Ergebnisse

• JEM 2026: Alle deutschen Starts in München

• JEM 2026: Medaillenspiegel

 

Bild: Archiv