NEWS zur Junioren-EM 2026 powered by Speedo
Die Junioren-EM in München hat begonnen und zum Auftakt sicherten sich die deutschen Talente direkt die ersten Finaltickets.
Nachdem Linda Roth als erste und Juliana Buttler über als drittschnellste über die 200m Freistil in die Halbfinals eingezogen waren, schwammen sie von dort souverän ins Finale. Juliana Buttler, die im Vorlauf bereits persönliche Bestzeit geschwommen war, knackte das erste Mal in ihrer Karriere deutlich die zwei Minuten Marke und schlug in 1:59,39 Minuten als Dritte an. In 1:59,11 Minuten geht Linda Roth als Zweitplatzierte ins morgige Finale. Bahn vier wird von die Litauerin Ieva Jurkunaite (1:58,79 Minuten) belegt.
Für einen weiteren Finalplatz für das deutsche Team sorgte Louis Hoffmann über die 50m Brust. In neuer Bestzeit hatte er sich auf Platz drei ins Halbfinale geschwommen. Im Finale verbesserte er seine Leistung nochmals und steigerte sich auf 27,52 Sekunden, womit er abermals als dritter eine Runde weiterkommt und im Finale sogar eine Chance auf eine Medaille hat. Die Favoritenrolle in diesem Rennen geht an den Britten Max Morgan, der in 27,18 Sekunden einen neuen Championship Rekord aufstellte.
In einem ganz engen Rennen wurden die Finaltickets der Herren über die 50m Rücken vergeben. In 25,43 Sekundenund damit neuer persönlicher Bestleistung sicherte sich Mitja Bauer den siebten Platz und damit einen Startplatz im Finale. In 25,46 Sekunden, Bauers Bestzeit von den deutschen Jahrgangsmeisterschaften, wäre ihm nur der undankbare neunte Platz geblieben. Die Steigerung um drei Hundertstel war also von großer Bedeutung. Ebenfalls über die 50m Rücken am Start war Fabian Mager, der in 25,72 Sekunden zwar nicht den Sprung ins Finale schaffte, aber dennoch seine persönliche Bestleistung um sechs Hundertstelsekunden unterbieten konnte und schlussendlich den elften Platz belegt. Als Favorit ins Finale geht der Weißrusse Artsiom Yarmak in 25,05 Sekunden.
Den unglücklichen neunten und damit ersten Reserveplatz für das Finale belegte Viktoria Hoffmann über die 50m Rücken. In 28,60 Sekunden sprintete sie nicht nur deutlich schneller als im Vorlauf, sondern auch fast drei Zehntel schneller als ihre Bestzeit von den deutschen Jahrgangsmeisterschaften diesenJahres. Die schnellste Schwimmerin in den Halbfinals war die Spanierin Irene Ciercoles Galve in 27,97 Sekunden.
Über die 200m Freistil der Männer gelang es weder Nils Nolte (1:52,89 Minuten) noch Rudolf Bordas (1:50,75 Minuten) einen der begehrten Finalplätze zu ergattern. Während sich Rudolf Bordas mit einer ähnlich schnellen Zeit wie im Vorlauf von Platz 13 auf Platz 12 verbessern konnte, schied Nils Nolte als 15 mit über drei Sekunden über seinen Vorlaufzeit aus. Für das Finale wäre eine 1:48,36 Minuten notwendig gewesen. Als Schnellster wird Grigorii Vekovishchev (1:45,75 Minuten) von den neutralen Athleten im Endlauf zu sehen sein.
Die erste Medaillenentscheidung der Junioren-Europameisterschaft 2026 wurden über die 400m Lagen der Damen ausgetragen. Für Deutschland ging Laura Sophie Kohlmann an den Start, die sich im Vorlauf in 4:51,39 Minuten als Siebte für das Finale qualifiziert hatte. Nachdem Kohlmann die 100m Delfin und 100m Brust Splits im Vorlauf als auch im Finale fast genau gleich schnell schwamm, war sie im Endlauf über die Rückenstrecke zwei Sekunden langsamer als noch am Vormittag. Ihr Endspurt über die 100m Kraul reichte schlussendlich nicht ganz, um die Vorlaufzeit nochmal zu unterbieten. In 4:52,09 Minuten belegte sie abermals den siebten Platz. An der Spitze dieses Wettbewerbs war ein spannender Zweikampf zu beobachten, den am Ende die Vorlaufschnellste und Favoritin Amalia Smith aus Großbritannien für sich entschied. Nachdem sie nach der Rückenstrecke fast fünf Sekunden hinter der Ungarin Vivien Jackl lag, konnte sie diesen Rückstand bereits über Brust wieder aufholen und gewann in neuem Championship Rekord in 4:35,32 Minuten die erste Goldmedaille der Veranstaltung.
Nach dem knappen Ausscheiden der 4x 100m Freistil Staffeln der Damen und Herren, wurden diese Entscheidungen ohne deutsche Beteiligung ausgetragen. Bei den Damen siegte das Quartett aus Großbritannien in 3:37,35 Minuten, die damit einen neuen European Junior Record aufstellten. Auch bei den Herren war über die 4x 100m Freistil ein neuer Rekord zu bestaunen. Nachdem die neutralen Athleten bereits im Vorlauf einen neuen World Junior Record aufgestellt hatten, unterboten sie diesen im Finale nochmals um fast zwei Sekunden und siegten in 3:12,75 Minuten vor den Teams aus Italien und Großbritannien. Auch die 50m Brust Halbfinals der Damen fand ohne deutsche Beteiligung statt. Schnellste war die neutrale Athletin Sofia Anufrieva in 30,95 Sekunden. Über die 200m Schmetterling der Herren war ebenfalls kein deutscher Schwimmer vertreten. In 1:58,56 Minuten wird auf Bahn vier der Ungar David Antal zu sehen sein.
Die wichtigsten Links zum Thema:
• JEM 2026: Livestream (European Auqatics TV)
• JEM 2026: Livestream (Sporteurope.TV)
• JEM 2026: Startlisten und Ergebnisse
• JEM 2026: Alle deutschen Starts in München
Bild: Tino Henschel / Archiv