29. Juni 2026

Maya Tobehn schwimmt bei ihrem Comeback weiterhin auf der Erfolgswelle und beeindruckt auf dem Weg zur EM in Paris mit starken Leistungssprüngen. Am vergangenen Wochenende ging Tobehn beim Grand Prix Slovakia in Šamorín an den Start und untermauerte ihren Platz im deutschen EM-Team mit schnellen Zeiten. 

Insbesondere über die 200m Freistil sorgte Maya Tobehn für ein Achtungszeichen, denn in 1:57,25 Minuten schwamm sie fast eine halbe Sekunde schneller als die Deutsche Meisterin Isabel Gose (1:57,69) bei den nationalen Titelkämpfen im April. Bei der DM war Tobehn selbst Vierte geworden und sicherte sich so das Einzelticket für die EM in Paris sowie einen Platz in der deutschen 4x200m Freistilstaffel. Zudem verbesserte sie in Šamorín den Veranstaltungsrekord, der zuvor von der amtierenden Europameisterin Barbora Seemanova gehalten wurde. 

Über Gold und einen neuen Veranstaltungsrekord durfte sich Tobehn auch über die 100m Freistil freuen. Ihre Zeit von 54,41 Sekunden hätte bei den Deutschen Meisterschaften zu Silber und zur EM-Norm gereicht. Außerdem sprintete die Wahl-Dresdnerin über die 50m Freistil in 25,53 Sekunden zu Silber. 

Mehr zu Maya Tobehn's Comeback könnt ihr in unserem Porträt nachlesen: ‚‚Ich hätte es mir nie verziehen‘‘ – Wie sich Maya Tobehn aus dem Burnout zurückkämpfte  

Mit Arian Wüstenhagen durfte sich noch ein zweiter deutscher Starter über Siege in Šamorín freuen. Wüstenhagen war über die 50m Brust (27,80) und 100m Brust (1:01,67) nicht zu schlagen. In dieser Woche wird der Dresdner Teil einer Nachwuchsauswahl sein, die beim stark besetzten Eindhoven Qualification Meet die deutschen Farben vertreten wird. 

 

Bild: Tino Henschel