Bereits seit Ende Dezember ist die Elbeschwimmhalle in Magdeburg, dort wo unter anderem die Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn ihre Bahnen zieht, geschlossen – und daran wird sich in absehbarer Zeit wohl auch nichts ändern.
Die Schäden an der Dachkonstruktion seien gravierender als zunächst gedacht. Es handle sich laut der Stadt Magdeburg um einen "Totalschaden". Dementsprechend bleibt ein regulärer Schwimmbetrieb undenkbar und die Elbeschwimmhalle auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Für Enttäuschung sorgt die Nachricht auch bei den betroffenen Schwimmerinnen und Schwimmern, die seit nunmehr einem halben Jahr in einer Ersatzhalle trainieren. "Da blutet das Herz", schrieb Florian Wellbrock auf Instagram. Und auch Olympiasieger Lukas Märtens reagierte bestürzt: "Dazu fehlen mir leider die Worte ...". Gleichzeitig versucht Märtens nach vorne zu blicken: "Jetzt heißt es wohl weiter abwarten und das Beste aus der Situation machen".
Die Stadt Magdeburg kündigte an, nun ein Sanierungskonzept für die Elbeschwimmhalle erarbeiten zu wollen. Ob und wann die Halle wieder öffnen kann, bleibt weiterhin offen.