21. Juni 2026

Am zweiten Tag des Finales beim Freiwasser-Weltcup im portugiesischen Setúbal standen die Knockout Sprints auf dem Programm. Für das deutsche Team gab es dabei die erste Medaille des Wochenendes zu bejubeln – und zwar Gold!

Denn Oliver Klemet präsentierte sich in überragender Form und gewann alle drei Runden des Knockout Sprints. Dabei werden zunächst 1500m geschwommen, anschließend 1000m und zum Abschluss 500m, wobei sich das Starterfeld nach jeder Runde verkleinert. 

Im Finale verwies Klemet den Italiener Gregorio Paltrinieri und Marc-Antoine Olivier aus Frankreich auf die weiteren Podestplätze. Ebenfalls in der letzten Runde mit dabei war Florian Wellbrock, der den Knockout Sprint als Zehnter beendete. 

Über eine weitere Top-Platzierung durfte sich auch Lea Boy freuen, die das Podest erneut nur hauchdünn verpasste. Wie bereits über die 10km belegte Boy am Ende den vierten Platz. Im Zielsprint fehlte ihr lediglich eine Zehntelsekunde zu einer Medaille. 

Der Sieg ging wieder einmal an Moesha Johnson, die damit ihre bemerkenswerte Goldserie fortsetzte und gemeinsam mit Bettina Fabian aus Ungarn und der Japanerin Ichika Kajimoto auf dem Treppchen stand. Die zweite deutsche Schwimmerin Jeannette Spiwoks kam nicht über das Halbfinale hinaus und wurde 17. 

Insgesamt dürften die Ergebnisse des Freiwasser-Weltcups das deutsche Team mit Blick auf die Europameisterschaften Anfang August in Paris durchaus zuversichtlich stimmen. 

 

Bild: Archiv