19. Juni 2026

An diesem Wochenende steht im portugiesischen Setúbal das Finale des Freiwasser-Weltcups auf dem Programm. Mit Florian Wellbrock, Oliver Klemet, Lea Boy und Jeannette Spiwoks sind auch vier deutsche Schwimmerinnen und Schwimmer mit von der Partie, die für starke Leistungen sorgen könnten. 

Besonders im Fokus steht Lea Boy, die vor dem abschließenden Weltcup-Wochenende aktuell auf Rang drei in der Gesamtwertung liegt. Über diesen Platz hatte sich Boy bereits im letzten Jahr freuen dürfen. Sollte sie ihre Position verteidigen, winkt ein Preisgeld von 25.000 US-Dollar. Angeführt wird die Gesamtwertung mit souveränem Vorsprung von der Australierin Moesha Johnson, die alle bisherigen Weltcup-Rennen der Saison für sich entscheiden konnte. 

Für Jeannette Spiwoks bedeutet der Start in Setúbal die Rückkehr ins internationale Wettkampfgeschehen. Nach einer Schulteroperation und einer zehnmonatigen Wettkampfpause feiert sie nun ihr Comeback. 

Bei den Männern gehen Florian Wellbrock und Oliver Klemet über die olympischen 10km als deutsche Hoffnungsträger an den Start. Beide können jedoch nicht mehr entscheidend in den Kampf um die Gesamtwertung eingreifen, da sie bei den ersten drei Weltcup-Stationen nicht durchgehend Punkte sammeln konnten. Aber in der Tagesentscheidung, dürfte mit Wellbrock und Klemet sicherlich zu rechnen sein. An der Spitze der Gesamtwertung steht hier der Franzose Marc-Antoine Olivier

Am Sonntag geht es dann zudem bei den Knockout Sprints um weitere Podestplätze. Für Boy, Wellbrock und Klemet ist das Weltcup-Finale somit auch ein wichtiger Formtest mit Blick auf die Europameisterschaften Anfang August in Paris. 

 

Bild: Archiv