Am Sonntag sprang Melvin Imoudu in Monaco als einziger deutscher Schwimmer ins Wasser. Über die 50m Brust startete er im Halbfinale der schnellsten vier, für das er sich am Tag zuvor qualifiziert hatte. In 27,25 Sekunden reichte es für den Potsdamer aber knapp nicht, sich für das Finale, in dem die schnellsten beiden Schwimmer gegeneinander starteten, zu qualifizieren. Für das Finale, das Ivan Kozhakin in 26,69 Sekunden für sich entscheid, wäre eine Zeit von 27,16 Sekunden nötig gewesen.
Der Sieger des 50m Wettkampfs entschied auch die doppelte Distanz für sich. In 59,68 Sekunden gewann Ivan Kozhakindas 100m Brust Finale, in dem Melvon Imoudu als Achter in 1:01,91 Minuten anschlug. Im Vorlauf war der deutsche Rekordhalter über die 50m Brust noch in 1:00,82 Minuten als Vierter ins Ziel gekommen. Diese Zeit hätte im Finale immerhin für den sechsten Platz gereicht.
Neben Milak war es einigen weiteren internationalen Stars gelungen, neue Meeting Rekorde aufzustellen. So sorgten Marrit Steenbergen (100m Freistil – 52,13 Sekunden), Erika Fairweather (400m Freistil – 4:01,80 Minuten) und Pavel Samusenko (50m Rücken – 24,23 Sekunden) für neue Wettkampfrekorde.