23. Mai 2026

Zum Auftakt des AP Race London International 2026 sorgte die deutsche Delegation für schnelle Zeiten und Top-Platzierungen. Allen voran die Langstreckenasse zeigten einmal mehr, dass die deutschen Vertreter zur absoluten Weltspitze gehören. So holten Johannes Liebmann, Florian Wellbrock und Oliver Klemet einen Dreifach-Triumph über die 1500m Freistil. Dabei hatte der Youngster Liebmann in starken 14:45,56 Minuten die Hände vor seinen Teamkollegen Wellbrock (14:50,58) und Klemet (14:53,43) an der Wand.

Ebenfalls eine dominante Vorstellung zeigten die deutschen Starterinnen auf den 400m Freistil der Damen. In 4:06,08 Minuten holte sich Isabel Gose den Sieg vor der Zweitplatzierten Linda Roth (4:06,89). 

Weiteres Edelmetall für das deutsche Team holten Cedric Büssing als Dritter über 400m Lagen (4:18,01), der sich nur Michael Hochwalt (USA - 4:16,20) und Max Litchfield (Großbritannien - 4:16,78) geschlagen geben musste, sowie Lena Ludwig (200m Brust - 2:26,99), die hinter Angharad Evans (Großbritannien - 2:21,81) Silber gewinnen konnte.

Pech hatte dagegen Angelina Köhler, die auf den kurzen 50m Freistil den Sprung auf den Bronzerang in 24,90 Sekunden um lediglich 1 Hundertstelsekunde verpasste. Auch mit der 4x100m Lagenstaffel der Damen belegte Köhler gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Linda Roth, Lena Ludwig und Nina Holt den undankbaren vierten Platz (4:03,16).

Unterdessen zeigte der Namensgeber des Events, Adam Peaty (Großbritannien), dass auch in diesem Jahr mit ihm zu rechnen ist. Über die 50m Brust gewann der Brite in 26,79 Sekunden, während Lucas Matzerath (27,79) sich mit Rang sieben begnügen musste.

Bild: Tino Henschel