Über die im KO-Format in mehreren Runden ausgetragenen 50m Brust gelang den beiden deutschen Rekordhaltern nach souveränen Vorlaufzeiten (Imoudu: 27,34 Sekunden / Elendt: 30,73 Sekunden) die Qualifikation für das Achtelfinale zu qualifizieren.
Auch hier schafften es beide, sich in die nächste Runde zu schwimmen, sodass sie am Ende des Finalabschnitts zum dritten Mal an diesem Tag für die 50m Brust auf dem Startblock standen. Während für Elendt im Achtelfinale Schluss sein sollte und sie in 31,20 Sekunden als Sechste ausschied, gelang es Imoudu in einer Wimpernschlagentscheidung in 27,17 Sekunden das vierte und letzte Ticket für das morgige Halbfinale zu erschwimmen. Dabei ließ er den Weißrussen Ilya Shymanovich um nur eine Hundertstelsekunde (27,18 Sekunden) hinter sich.
Bei den Damen schwamm die für die University of Tennessee startende Mckenzie Siroky in 29,64 Sekunden im Achtelfinaleeinen neuen Meeting Rekord und blieb als einzige Schwimmerin unter der 30 Sekunden Marke.
Auch über die doppelte Distanz, die 100m Brust, sprang Anna Elendt ins Wasser. Nachdem sie als Fünfte das Finale erreicht hatte (1:08,43 Minuten), schlug sie auch im Finale in 1:07,77 Minuten als Fünfte an und konnte ihre Vorlaufzeit damit um gute sechs Zehntel verbessern. Der Sieg in diesem Rennen ging an die Kanadierin Alexanne Lepage in 1:06,80 Minuten.
Einen weiteren Meeting Rekord schwamm Siobhan Haugheyaus Hongkong über die 200m Freistil. In 1:54,27 Minuten lies sie die Zweitplatzierte Erik Faiweather aus Neuseeland fast zwei Sekunden hinter sich.
Bild: Tino Henschel