04. Mai 2026

Das deutsche Team für die Beckenwettbewerbe bei den Europameisterschaften in Paris steht fest! Für die kontinentalen Titelkämpfe, die vom 10. bis 16. August 2026 stattfinden, nominierte der Deutsche Schwimm-Verband ein 40-köpfiges Team. Dieses wird angeführt von den WM-Medaillengewinnern des letzten Jahres Lukas Märtens, Anna Elendt und Sven Schwarz

Insgesamt werden 15 Schwimmerinnen und 25 Schwimmer bei der EM für Deutschland auf Titel- und Medaillenjagd gehen. Mit dabei sind neben international erprobten Aktiven wie Angelina Köhler, Isabel Gose und Melvin Imoudu auch zahlreiche Youngsters und erstmalige EM-Teilnehmende. 

Auf Linda Roth und Yara Fay Riefstahl wartet in diesem Sommer sogar ein doppeltes EM-Programm, denn die beiden Nachwuchstalente werden auch bei den Europameisterschaften der Junior*innen die deutschen Farben vertreten. Den Fokus ausschließlich auf die JEM legen hingegen Mitja Bauer und Juliana Buttler, die beide jeweils auch U23-Normzeiten für die EM der "Großen" unterbieten konnten, aber nun nicht unter den Nominierten zu finden sind. 

Eine weitere Besonderheit beinhaltet die Nominierung von Julian Koch, der zunächst unter Vorbehalt für die EM in Paris aufgestellt wurde. Koch hatte zuletzt aus gesundheitlich Gründen auf die DM in Berlin verzichten müssen und verpasste so die Chance, sich für die Europameisterschaften zu qualifizieren. Im Rahmen der US-Collegesaison glänzte er jedoch mit eindrucksvollen Leistungen, die nun auch einen EM-Start mit sich ziehen könnten. Dafür ist vor Beginn der Titelkämpfe eine gesonderte Leistungsüberprüfung für Koch orgesehen. 

Wer in Paris schlussendlich über welche Einzelstrecken an den Start gehen wird, ist tatsächlich noch nicht final entschieden. Gleiches gilt auch für die Staffelbesetzungen, die bei der Nominierung zwar berücksichtigt wurden, aber noch Spielraum für kurzfristige Änderungen offen lassen. 

 

Das deutsche Team für die Schwimm-EM 2026 (Becken):

Frauen: Angelina Köhler (SG Neukölln Berlin), Julianna Dora Bocska, Nina Sandrine Jazy (beide SG Essen), Isabel Gose, Nina Holt, Linda Roth, Maya Werner, Leonie Märtens (alle SC Magdeburg), Nicole Maier (Athletic Club Palaio Faliro/GRE), Anna Elendt (SG Frankfurt), Lise Seidel, Yara Fay Riefstahl (beide SC Chemnitz), Noelle Benkler, Lena Ludwig (beide SV Nikar Heidelberg), Maya Tobehn (Dresdner SC)

Männer: Ole Braunschweig, Kaii Liam Winker, Luca Nik Armbruster (alle SG Neukölln Berlin), Lukas Märtens, Johannes Liebmann (beide SC Magdeburg), Melvin Imoudu, Jan Malte Gräfe, Ole Mats Eidam (alle Potsdamer SV), Fritz Dietz, Oliver Klemet (beide SG Frankfurt), Sven Schwarz, Martin Wrede (beide Waspo 98 Hannover), Cedric Büssing, Finn Hammer, Julian Koch (alle SG Essen), Jarno Bäschnitt, Lucas Matzerath (beide Team Bochum), Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg), Timo Sorgius (SC Wiesbaden 1911), Cornelius Jahn (Ahrensburger TSV), Vincent Passek (Berliner TSC), Björn Kammann (AMTV-WTB Hamburg), Jeremias Pock (1. FCN Schwimmen), Subäjr Biltaev (SV Cannstatt), Mathis Schönung (SG EWR-Rheinhessen Mainz)

 

Bild: Archiv