03. Mai 2026

Mit einem neuen Weltrekord über die 100m Schmetterling sorgte Gretchen Walsh im Rahmen der Fort Lauderdale Open an diesem Wochenende für große Begeisterung. In 54,33 Sekunden drückte die amtierende Weltmeisterin ihre bisherige Rekordmarke erneut um satte 2,7 Zehntel nach unten. 

Auch den alten Weltrekord hatte Walsh im letzten Jahr bei den Fort Lauderdale Open aufgestellt und hält nun die Top 13 schnellsten je geschwommenen Zeiten über die 100m Schmetterling. Und auch in diesem Jahr steht die amerikanische Starschwimmerin mit fast zwei Sekunden Vorsprung an der Spitze der Weltjahresbestenliste. In dieser hält sich Angelina Köhler weiterhin auf einem starken dritten Platz. 

Doch der Weltrekord von Gretchen Walsh war nicht das einzige Achtungszeichen bei den diesjährigen Fort Lauderdale Open, wo im vergangenen Jahr auch Katie Ledecky mit einem Weltrekord geglänzt hatte. Auch wenn es dieses Mal nicht zu einer neuen Allzeit-Bestmarke reichte, untermauerte Ledecky dennoch ihre Dominanz über die 800m (8:12,66) und 1500m Freistil (15:25,62). Letzteres stellt die fünftschnellste je geschwommene Zeit dar. Lediglich über die 400m Freistil musste sich der Langstrecken-Star in einem packenden Zweikampf wieder einmal Summer McIntosh (3:58,91) um 11 Hundertstel geschlagen geben, die auch über die 200m Freistil (1:54,36) einen weiteren Sieg feierte. 

Für weitere Weltjahresbestzeiten sorgten zudem Gretchen Walsh über die 50m Schmetterling (25,08), sowie Regan Smith über die 100m Rücken (57,49) und Isabel Stadden über die 200m Rücken (2:04,37). 

In vielversprechender Form präsentierte sich auch Topstar Léon Marchand, der wie bei den letzten Olympischen Spielen in Paris das Gold-Quartett über die 200m Lagen (1:57,28), 400m Lagen (4:09,33), 200m Brust (2:09,04) und 200m Schmetterling (1:53,08) perfekt machte. 

 

Bild: Arena