01. Mai 2026

Bei der dritten Station des Freiwasser-Weltcups in Golfo Aranci gab es für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer im 10km Rennen zwar keine Podestplätze zu feiern – aber insbesondere Lea Boy sammelte wichtige Punkte für den Gesamtweltcup. 

Nicht zu schlagen war wieder einmal Moesha Johnson. Die in Magdeburg trainierende Australierin bleibt in dieser Weltcup-Saison weiterhin ungeschlagen und feierte in 1:54:12,10 Stunden einen souveränen Sieg - mit mehr als einer halben Minute Vorsprung. Den Silberrang sicherte sich die Spanierin Angela Martinez-Guillen (1:54,37,20), gefolgt von Caroline Jouisse (1:54:38,60) aus Frankreich. Beide setzten sich im Zielsprint knapp gegen Lea Boy durch, die somit starke Vierte wurde und in der Gesamtwertung auf Rang Drei kletterte - beste Aussichten auf eine Topplatzierung beim großen Weltcup-Finale Ende Juni in Setubal (Portugal). 

Isabel Gose schied hingegen vorzeitig aus dem Rennen aus. Die frischgebackene vierfache Deutsche Meisterin hatte zuletzt mit Schulterproblemen zu kämpfen. Dennoch zeigte Gose ein starkes Rennen und war lange Zeit in der Spitzengruppe ganz vorne mit dabei. 

Bei den Männern durfte sich Oliver Klemet über eine weitere Top 10 Platzierung freuen. In 1:49:20,70 Stunden beendete der Vizeolympiasieger von Paris das Rennen aus Rang Zehn. Zwischenzeitlich hatte Klemet die Führungsarbeit übernommen, musste diesem hohen Tempo am Ende jedoch Tribut zollen. Zum Sieg schwamm der Franzose Sacha Velly in 1:49:07,50 Stunden, knapp vor seinem Landsmann Marc-Antone Olivier (1:49:07,80) und dem Italiener Andrea Filadelli (1:49:08,30). Letztere Zwei stehen nun geteilt an der Spitze des Gesamtweltcups. 

Morgen steht zum Abschluss des Weltcup-Wochenendes in Italien dann noch der Knockout Sprint auf dem Programm – erneut mit Medaillenchancen für das deutsche Team. 

 

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