Es ist bereits die zweite Medaille für Lea Boy beim diesjährigen Freiwasser-Weltcup. Nach Bronze zum Weltcup-Auftakt über die 10km, begeisterte Boy auf Ibiza an diesem Wochenende nun mit Silber im Knockout Sprint. Und auch Florian Wellbrock durfte sich über eine vordere Platzierung freuen.
Beim Knockout Sprint werden die Medaillenränge über drei Runden hinweg ermittelt. Erst werden 1500m geschwommen, dann 1000m und zum krönenden Abschluss ein 500m Rennen. Das Ganze folgt einem Eliminierungsprinzip: Nach jeder Runde scheiden die langsamsten Schwimmer*innen aus.
Lea Boy zeigte drei starke Rennen und wurde dafür am Ende mit der Silbermedaille belohnt. Den Sieg sicherte sich wie schon im gestrigen 10km Rennen Moesha Johnson, die bei der WM-Premiere des Knockout Sprints Bronze gewonnen hatte. Dritte wurde die Japanerin Ichika Kajomoto.
Nachdem Florian Wellbrock gestern mit den schwierigen Bedingungen vor Ibiza zu kämpfen hatte, erlebte der vierfache Weltmeister als Neunter einen versöhnlichen Wettkampfabschluss. Auch bei den Europameisterschaften in Paris wird der Knockout Sprint in diesem Jahr Teil des Programms sein. Dem dürften die Top Drei des heutigen Tages David Betlehem, Gregorio Paltrinieri und Marc-Antoine Olivier allesamt vorfreudig entgegen blicken. Wie Johnson konnte auch Betlehem bei der zweiten Station des Freiwasser-Weltcups an diesem Wochenende gleich doppelt triumphieren.
Für Oliver Klemet war bereits nach der zweiten Runde Schluss. Anders als Wellbrock und Boy erwartet Klemet in Paris ein Doppelstart sowohl im Freiwasser als auch im Becken.
Bild: European Aquatics