23. April 2026

Der fünfte Goldstreich in Folge! Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin führte über die 400m Lagen wieder einmal kein Weg an Seriensieger Cedric Büssing vorbei. In 4:13,56 Minuten machte der Deutsche Rekordhalter und Olympiafinalist seinen fünften Goldtriumph in Serie perfekt und sicherte sich zudem einen Platz im deutschen EM-Team für Paris. Zuletzt hatte Büssing bei den Kurzbahn-Europameisterschaften mit Bronze geglänzt - einen Erfolg, den er diesen Sommer nun womöglich wiederholen könnte. 

Beinahe hätte es noch einen zweiten deutschen Normerfüller über die lange Lagenstrecke gegeben. Finn Hammer blieb in 4:18,13 Minuten nur sieben Zehntel über der geforderten U23-Qualifikationszeit, die er auf den 200m Lagen bereits unterbieten konnte. Mit JEM-Norm zu Bronze schwamm zudem Jannes Schmidt in 4:26,69 Minuten. 

Eine wahre Demonstration seines Könnens zeigte Lukas Märtens wieder einmal über die 400m Freistil. In 3:41,76 Minuten schwamm der Olympiasieger und Weltrekordhalter die weltweit zweitschnellste Zeit des Jahres und das, obwohl er in den letzten Wochen gesundheitlich angeschlagen war. Für die Europameisterschaften in Paris äußerst vielversprechende Aussichten. Dort winkt auch für Sven Schwarz ein Start über die 400m Freistil. Nachdem er in den Vorläufen am Morgen unter der EM-Norm blieb, meldete Schwarz seinen Finalstart jedoch ab. Stattdessen sicherten sich Christian Giefing (3:49,50) und Arne Schubert (3:51,35) die weiteren Podestplätze. Simon Brugger durfte sich in 3:54,00 Minuten über die JEM-Norm freuen, die er auf die Hundertstel genau traf.

Das erwartete Wimpernschlagfinale gab es über die 100m Schmetterling der Männer zu bestaunen, in dem die Top Vier gerade einmal sieben Hundertstel getrennt voneinander anschlugen – allesamt unter der EM-Norm. Kaii Winkler schmetterte in 51,82 Sekunden zum Sieg, hauchdünn vor Vorjahressieger Luca Armbruster (51,85). Die Bronzemedaille schnappte sich Björn Kammann (51,88) vor Josha Salchow (51,89) der damit nun der vierte Normerfüller auf dieser Strecke ist. Für den Startplatz in der deutschen Lagenstaffel bei den Europameisterschaften konnte sich Luca Armbruster empfehlen, der im Mittel aus Vorlauf und Finale die schnellste Zeit ins Becken setzte. 

Den deutschen Damen gelang es über die 50m Freistil, in einem Rennen gleich vier EM-Normen zu knacken. Mehr dazu gibt es hier: Köhler triumphiert mit zweifach DM-Gold | Riefstahl mit Rekordzeit zur EM-Norm 

Im Anschluss durfte Josha Salchow dann doch noch über eine Medaille jubeln. Über die 50m Freistil kürte er sich wie im letzten Jahr zum Deutschen Meister. In 22,15 schrammte Salchow zwar um fünf Hundertstel an der EM-Norm vorbei, die er aber bereits auf drei anderen Strecken unterbieten konnte – ein EM-Ticket für Paris ist ihm somit sicher. Über dieses durfte auch Martin Wrede jubeln, der in 22,18 Sekunden zu Silber und unter die geforderte U23-Norm sprintete. Das Podium komplettierte Moritz Schaller in 22,33 Sekunden. 

Eine erfolgreiche Titelverteidigung erlebte auch Cornelius Jahn über die 100m Rücken. In 54,08 Sekunden setzte sich Jahn gegenüber der Konkurrenz um Vincent Passek (54,45) und Mitja Bauer (54,91) durch, die allesamt auf ein Platz im deutschen EM-Team hoffen dürfen. Und auch hier wurde durch Fabian Mager (56,08) eine weitere JEM-Norm erfüllt. 

Zum Abschluss des ersten Wettkampftages bei den DM 2026 triumphierte das Quartett der SG Frankfurt über die 4x100m Lagen Mixedstaffel. In 3:54,46 Minuten setzten sich Fritz Dietz, Anna Elendt, Ankush Yalgi und Pia Helli Henning gegenüber dem Team Bochum (3:54,81) und  SC Wiesbaden 1911 (3:56,38) durch. 

 

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Bild: HD Media