Während der Blick am zurückliegenden Wettkampfwochenende insbesondere auf die deutsche EM-Qualifikation gerichtet war, wussten auch einige internationale Topstars mit bemerkenswerten Leistungen zu begeistern. Ein paar ausgewählte Highlights haben wir hier für euch zusammengestellt.
Kristof Milak – Comeback mit Weltjahresbestzeit
Nach den Olympischen Spielen von Paris hatte sich mit Kristof Milak ein weiterer Topstar eine längere Wettkampfpause gegönnt. Der zweifache Olympiasieger meldete sich nun bei den Ungarischen Meisterschaften eindrucksvoll zurück und schmetterte über die 100m Schmetterling in 50,22 Sekunden deutlich zu einer neuen Weltjahresbestzeit. Und auch über die 50m Schmetterling (23,03) und 50m Freistil (21,76) untermauerte Milak seine vielversprechende Form.
Van Mathias kürt sich zum schnellsten US-Brustsprinter aller Zeiten
Beim Bergen Swim Festival, wo Lukas Märtens und Josha Salchow das deutsche Team erfolgreich vertraten, sorgte insbesondere der US-Amerikaner Van Mathias für Aufsehen. Über die 50m Brust glänzte Mathias mit einem neuen amerikanischen Rekord und schwamm sich in 26,39 Sekunden auch im weltweiten Allzeit-Ranking unter die Top 10. Gleiches gelang ihm über die 100m Brust, wo er in 58,19 Sekunden nun der zweitschnellste Amerikaner überhaupt ist.
Marrit Steenbergen schneller als bei ihrem WM-Sieg
Ebenfalls in Bergen zeigte Marrit Steenbergen wieder einmal eindrucksvoll, dass sie über die 100m Freistil auf der internationalen Bühne stets die Gejagte ist. In 52,33 Sekunden war Steenbergen sogar zwei Zehntel schneller als bei ihrem WM-Triumph in Singapur und steht damit nun souverän an der Spitze der Weltjahresbestenliste. Ähnlich schnell unterwegs war auch Siobhan Haughey (52,40), deren internationaler Höhepunkt in diesem Jahr die Commonwealth Games sein werden.
Zwei italienische Rekorde für Sara Curtis
Hoffnungsvoll auf die Europameisterschaften dürfen hingegen die italienischen Schwimmstars blicken, die bei ihren nationalen Titelkämpfen in der vergangenen Woche mit gleich vier neuen Landesrekorden glänzten – allen voran Sara Curtis, die sowohl über die 50m Freistil (24,29) und 50m Rücken (27,33) neue Bestmarken setzte. Zudem trugen sich auch Lisa Angiolini (200m Brust - 2:22,28) und Michele Lamberti (50m Rücken - 24,38) in die italienischen Rekordbücher ein.