19. April 2026
Bereits vor den anstehenden Deutschen Meisterschaften in Berlin ab Donnerstag ließen es sich einige Talente nicht nehmen, schon dieses Wochenende sowohl in Heidelberg als auch in Magdeburg Normzeiten für die kommende EM zu knacken. Für das Highlight der vergangenen Wettkampftage sorgte Noelle Benkler. Mit ihrem deutschen Jahrgangsrekord über die 200m Lagen löste sie ihr Ticket für ihre ersten Langbahn-Europameisterschaften der offenen Klasse. Und auch für Maya Werner gab es erneut Grund zum Jubeln.

Am Samstag lieferte Noelle Benkler in Heidelberg den Kracher des Wochenendes ab. Über die 200m Lagen schwamm sie mit neuem deutschen Jahrgangsrekord in 2:12,19 Minuten unter die Normzeit für die EM in Paris. Den vorherigen Rekord der 19-jährigen geschwommen von Therese Michalak in 2011 unterbot die Heidelbergerin um satte 1,13 Sekunden. Mit dieser Leistung brachte Benkler ebenfalls den deutschen Rekord von Alexandra Wenk zum Wackeln. Zu diesem fehlten ihr lediglich 0,89 Sekunden.

In Magdeburg empfahl sich Maya Werner für ein weiteres EM-Ticket. Um haarscharfe drei Hundertstel schwamm sie über die 200m Rücken unter die geforderte U23 Norm (2:12,80) für die Europameisterschaft. Mit ihrer Endzeit von 2:12,77 Minuten ist es somit die vierte Strecke, die auf die Wahl-Magdeburgerin bei der EM warten könnte. Zuvor hatte sie bereits die Normen der 400m, 800m und 1500m Freistil unterbieten können.

Schnell unterwegs war auch Linda Roth, die über die 100m Freistil in 54,74 Sekunden unter die U23-Norm schwamm, für die sie laut Nominierungsrichtlinien allerdings zu jung ist. Für einen Einzelstart in Paris müsste Roth die offene Norm von 54,60 Sekunden unterbieten. Die nächste Gelegenheit dazu hat sie dann in der nächsten Woche bei den Deutschen Meisterschaften. 

 

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Bild: Tino Henschel