19. April 2026

Es ist bereits der zweite Altersklassenrekord für Mitja Bauer an diesem Wochenende bei den Berlin Swim Open. Nachdem er gestern über die 200m Rücken mit einer neuen Bestmarke in der AK18 begeisterte, gelang dem Leipziger gleiches nun auch über die 100m Rücken. In 54,61 Sekunden trug sich Bauer nicht nur erneut in die Rekordbücher ein, sondern schwamm ein weiteres Mal deutlich unter die JEM-Norm. Auch die Qualifikationszeit für die Europameisterschaften in der offenen Klasse verpasste er um gerade einmal 2,1 Zehntelsekunden. 

Diese knackte im selben Rennen dafür Vincent Passek, der sich bereits im Vorlauf (54,31) für einen zweiten EM-Start empfehlen konnte. Und auch im Finale blieb Passek in 54,35 erneut unter der geforderten Normzeit. 

Seine ebenfalls zweite EM-Norm für die Titelkämpfe in Paris machte Melvin Imoudu perfekt. Über   die 50m Brust sprintete der amtierende Deutsche Meister in 27,08 Sekunden sogar schneller als bei seinem Goldtriumph bei der DM im letzten Jahr. Auch Louis Hoffmann sammelte in 28,09 Sekunden einen weiteren Startplatz für die Europameisterschaften der Junior*innen. 

Über die 800m Freistil winkt ein weiteres JEM-Ticket für Juliana Buttler (8:44,85). Den Sieg machten hier Lea Boy (8:37,58) und Leonie Märtens (8:37,61) unter sich aus, die am Ende nur drei Hundertstel voneinander getrennt anschlugen, jedoch nicht schneller als die EM-Norm waren. 

Für zwei weitere JEM-Normen sorgten zum Abschluss der Berlin Swim Open Mitja Ebeling (22,78) über die 50m Freistil sowie Mira Helget (2:17,71) über die 200m Lagen. Eine äußerst gelungene Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften, die am Donnerstag in Berlin beginnen und neben der Titeljagd auch den krönenden Abschluss des Qualifikationszeitraums für die EM und JEM bilden. 

  

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Bild: Tino Henschel