12. April 2026

Auf den Tag genau ein Jahr nachdem Lukas Märtens in Stockholm mit seinem Weltrekord über die 400m Freistil begeisterte, fiel an selber Stelle der nächste Rekord für die deutschen Langstrecken-Asse. Dieses Mal war es Johannes Liebmann, der mit einem Europarekord über die 800m Freistil für einen Glanzmoment sorgte. 

Alles zum Europarekord von Johannes Liebmann gibt es hier zum Nachlesen: EUROPAREKORD! Johannes Liebmann sorgt für Sensation über 800m Freistil  

Aber auch abseits des Rekordrennens von Liebmann erlebte das deutsche Team einen erfolgreichen Abschluss der Stockholm Swim Open – erneut mit mehreren Podestplatzierungen und unterbotenen EM-Normen. Ebenfalls über die 800m Freistil glänzte Isabel Gose mit ihrem dritten Sieg in dieser Woche und setzte sich in 8:24,69 Minuten erneut gegen ihre beiden Trainingspartnerinnen Moesha Johnson (8:26,89) und Maya Werner (8:31,08) durch. Gose und Werner gelang es in Stockholm somit analog zu Johannes Liebmann und Oliver Klemet, über aller drei langen Freistilstrecken die Normzeiten für die Europameisterschaften in Paris zu unterbieten. Mit ihren zwei Meetingrekorden und der guten Leistung über die 800m Freistil an diesem letzten Wettkmapftag, führt Isabel Gose zudem über alle drei Strecken nun das europäische Jahresranking an. Wie schon über die 400m Freistil komplettierte mit Julia Ackermann (8:42,73) eine weitere deutsche Schwimmerin die Top 4. 

Besonders erfolgreich verliefen die Stockholm Swim Open auch für Linda Roth, die sich neben der geknackten EM-Norm über die 200m Freistil über insgesamt vier Medaillen freuen durfte. Zum Abschluss des Wochenendes schmetterte Roth über die 200m Schmetterling in 2:14,19 Minuten zu Silber. Schneller war lediglich die amtierende Europameisterin Helena Rosendahl Bach (2:07,47). Die Deutsche Meisterin Leni von Bonin schrammte in 2:18,16 Minuten als Vierte erneut nur knapp am Podest vorbei. 

Dicht an die Medaillenränge heran schwamm auch Lena Ludwig. Über die 100m Brust schlug sie einen Tag nach Bronze und EM-Norm über die doppelte Strecke in 1:08,17 Sekunden auf Rang Fünf an. 

Für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer hat sich der Ausflug nach Stockholm in dieser Woche zweifellos gelohnt – insbesondere im Hinblick auf die Europameisterschaften in Paris. Insgesamt acht Aktive konnten sich mit unterbotenen Normzeiten für einen Platz im deutschen EM-Team empfehlen und somit einen sehr gelungenen Start in den Qualifikationszeitraum erleben. Noch bis zu den Deutschen Meisterschaften (23. bis 26. April) gibt es die Möglichkeit, sich für eines der begehrten EM-Tickets ins Rennen zu bringen. 

 

Wichtige Links zum Thema: 

Startlisten & Ergebnisse Stockholm Swim Open

 

Bild: Tino Henschel