Mit dem heutigen Tag beginnt in Deutschland offiziell der Qualifikationszeitraum für die Schwimm-Europameisterschaften 2026 in Paris. Die Titelkämpfe im Becken sind für den 10. bis 16. August angesetzt.
Bereits in den vergangenen Wochen haben mehrere deutsche Aktive eindrucksvoll angedeutet, dass sie die geforderten Normzeiten klar unterbieten können. Dazu zählen unter anderem Melvin Imoudu, Angelina Köhler und Luca Armbruster, die allesamt viel Erfahrung auf der internationalen Bühne mitbringen.
Einige EM-Tickets für Paris sind sogar bereits vergeben: Aufgrund ihrer Top 4 Platzierungen bei den letzten Weltmeisterschaften werden Anna Elendt (100m Brust), Lukas Märtens (400m & 800m Freistil), Sven Schwarz (800m & 1500m Freistil) und Angelina Köhler (50m Schmetterling) vorrangig nominiert und könnten ihrem Wettkampfprogramm noch weitere Strecken hinzufügen. Insgesamt gibt es auf den Einzelstrecken jeweils bis zu vier Startplätze vergeben werden. Hinzu kommen Staffelplätze, deren Besetzung sich ebenfalls während des nun laufenden Qualifikationszeitraums entscheidet. Eine Übersicht über die geforderten Normzeiten gibt es hier: Normzeiten für Schwimm-EM 2026 veröffentlicht
Dennoch dürfte dies erst der Anfang sein: Viele weitere Athletinnen und Athleten werden in den kommenden Wochen versuchen, sich in das deutsche EM-Team zu schwimmen. Dafür finden in an den nächsten Wochenenden vielerorts spannungsgeladene Wettkämpfe statt – sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene. In den heimischen Schwimmbecken stehen unter anderem die Berlin Swim Open (17.-19.04), das Quali-Meet in Heidelberg (18.-19.04) sowie der Barmenia Gothaer & Friends Pokal (17.-19.04) in Magdeburg an. International bieten Wettkämpfe in Stockholm (9.-12.04), Bergen (17.-19.04) und Rotterdam (17.-19.04) für die angekündigten deutschen Gäste wichtige Gelegenheiten zur Normerfüllung.
Traditionell endet der Qualifikationszeitraum für die EM auch in diesem Jahr mit den Deutschen Meisterschaften, die vom 23. bis 26. April in Berlin stattfinden. Spätesten dort wird sich entscheiden, mit welchem Aufgebot das deutsche Team bei den Europameisterschaften in Paris antreten wird.
Bild: Tino Henschel