Am vergangenen Wochenende fanden in Wuppertal die NRW-Meisterschaften statt, wo insbesondere die Nachwuchstalente zu überzeugen wussten. Noch vor Beginn des Qualifikationszeitraums für die Europameisterschaften der Junior*innen (JEM) am 17. April präsentierten sich zahlreiche junge Aktive in vielversprechender Form und schwammen teils dicht an die geforderten Normzeiten heran.
Über die 50m Freistil blieb Larus Thiel in 22,89 Sekunden sogar unterhalb der geforderten Normzeit und sprintete souverän zum Meistertitel in der offenen Klasse. Und auch über die 50m Schmetterling blieb der mehrfache Deutsche Jahrgangsmeister in 24,58 Sekunden nur 1,8 Zehntel über der JEM-Norm.
Auch weitere Talente machten mit Blick auf eine mögliche JEM-Nominierung auf sich aufmerksam: Laura Sophie Kohlmann (200m Lagen 2:18,71) sowie Luisa Marie Herrmann (50m Schmetterling 27,49) blieben jeweils nur wenige Zehntelsekunden über den geforderten Zeiten.
Stark präsentierte sich auch Lina Kröger. Über die 100m Rücken stellte die Deutsche Vizemeisterin in 1:03,51 Minuten die bislang schnellste Zeit in Deutschland in diesem Jahr auf. Und auch über die 50m Rücken war Kröger in 29,43 Sekunden schnell unterwegs und erzielte damit die beste Einzelleistung der Damen bei den Titelkämpfen in NRW. Bei den Männern ging diese Auszeichnung an Victor Sanin, der über die 50m Schmetterling eine Zeit von 24,22 Sekunden ins Becken setzte.
Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte mit Lia Hartmannshenn eine Schwimmerin des Jahrgangs 2012. Über die 200m Brust gewann das Nachwuchstalent aus Mönchengladbach in 2:32,13 Minuten nicht nur Gold in der offenen Klasse, sondern näherte sich bis auf 1,46 Sekunden dem Altersklassenrekord von Sylvia Gerasch aus dem Jahr 1969(!) an. Auch über die 100m Brust war Lia Hartmannshenn nicht zu schlagen und sicherte sich in 1:11,94 Minuten einen weiteren Meistertitel.
Alle Ergebnisse gibt es hier: Protokoll NRW Meisterschaften 2026