Beim Lausanne Swim Cup stellte sich am vergangenen Wochenende mit Timo Sorgius auch ein deutscher Hoffnungsträger der starken internationalen Konkurrenz – und überzeugte auf seiner Paradestrecke mit einem Sprung auf das Podest.
Über die 200m Freistil schwamm Sorgius, der in Deutschland seit Monatsbeginn für den SC Wiesbaden startet, in 1:48,56 Minuten auf den Bronzerang. Somit kam der Olympiateilnehmer von Paris auch schon bis auf 5,6 Zehntel an die U23-Norm für die diesjährigen Europameisterschaften heran. Gold ging an den US-Amerikaner Patrick Sammon, der das Rennen in 1:47,52 Minuten für sich entschied.
Auch bei seinen anderen Starts zeigte Timo Sorgius gute Leistungen: Über die 100m Freistil belegte er in 49,94 Sekunden Rang sechs – erneut beim Sieg von Patrick Sammon, der in schnellen 47,90 Sekunden anschlug. Auf den 200m Rücken wurde Sorgius ebenfalls Sechster. Hier war der Schweizer Olympiadritte Roman Mityukov in starken 1:56,07 Minuten nicht zu schlagen. Über die 50m Freistil konnte der in der Schweiz trainierende Deutsche in 23,70 Sekunden nicht ins Finale vordringen. Dieses entschied der Franzose Maxime Grousset in 21,78 Sekunden zu seinem Gunsten.
Neben Sorgius präsentierten sich auch zahlreiche internationale Topstars in vielversprechender Form. Der niederländische Olympiamedaillengewinner Caspar Corbeau dominierte die 50m Brust (26,95) und 100m Brust (1:00,07) – blieb über die längere Strecke allerdings hinter der Zeit, die Melvin Imoudu als schnellster Deutscher in diesem Jahr bereits vorgelegt hat. Über die 200m Brust musste sich Corbeau in 2:10,44 Minuten überraschend Kerem Ilyem (2:10,21) aus der Türkei geschlagen geben.
Für eines der spannendsten Duelle am Wochenende sorgten Maxime Grousset und der Schweizer Lokalmatador Noé Ponti. Über die 50m Schmetterling triumphierte Grousset in 22,78 Sekunden vor Ponti und Thomas Ceccon (beide 23,07) durch. Und auch über die 100m Schmetterling setzte sich der französische Weltmeister in 51,15 Sekunden knapp vor Ponti (51,47) durch – eine Neuauflage des WM-Duells aus dem vergangenen Sommer.
Bei den Damen war die Kanadierin Mary-Sophie Harvey besonders erfolgreich: Harvey siegte über die 200m Lagen (2:10,46), 400m Lagen (4:40,77), 400m Freistil (4:10,09) und 100m Schmetterling (58,21). Und auch die Belgierin Florine Gaspard durfte sich gleich mehrfach über Goldmedaillen und schnelle Zeiten freuen – so über die 50m Brust (30,55) und 50m Freistil (24,61). Ebenfalls für beachtliche Leistungen sorgte Lisa Angiolini aus Italien, die über die 100m Brust (1:06,80) und 200m Brust (2:23,90) in diesem Jahr zu den engsten Konkurrentinnen von Weltmeisterin Anna Elendt zählen dürfte.
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