11. März 2026

Der Weltverband World Aquatics hält trotz der angespannten Sicherheitslage im Zuge des Iran-Kriegs an den geplanten Weltcup-Stationen in Zentralasien fest. Nach aktuellem Stand sollen die drei Wettkampfwochenenden entlang der historischen Seidenstraße weiterhin im Oktober 2026 stattfinden.

Den Auftakt bildet dabei Baku - Hauptstadt von Aserbaidschan – wo die Lage aktuell besonders ungewiss scheint. Denn das Land grenzt unmittelbar an den Iran und erst in der vergangenen Woche war aus der Region von einem Drohneneinschlag berichtet worden. 

Die weiteren Weltcup-Events sind für Tashkent (Usbekistan) und Astana (Kasachstan) geplant. Auch wenn diese beiden Ländern keine gemeinsame Grenze mit dem Iran teilen, ist die Sicherheitslage in der gesamten Regionen zurzeit volatil und die Zukunft des Krieges ungewiss. 

Der Weltverband erklärte, man verfolge die Lage daher aufmerksam: "World Aquatics beobachtet die Situation in der Region genau und steht weiterhin in regelmäßigem Kontakt mit unseren Gastgebern. Derzeit gibt es keine Änderungen an den Veranstaltungen des Silk Roas World Cup 2026. Die Gesundheit und Sicherheit der Athletinnen und Athleten, Teams, Offiziellen und Fans bleiben unsere oberste Verantwortung.", teilte der Verband mit. 

Sollte sich die Sicherheitslage akut verschlechtern, könnten Anpassungen der geplanten Weltcups sicherlich auch kurzfristig erfolgen.