Auch wenn in diesem Jahr bislang noch keine Wettkämpfe im Freiwasser stattgefunden haben, ist der Qualifikationszeitraum für das 5km Rennen bei den Europameisterschaften in Paris seit dem vergangenen Wochenende beendet. Für einen der jeweils maximal drei Startplätze bei den Titelkämpfen im Freiwasser Anfang August galt es, bei einem 5000m Rennen im Becken die schnellsten Zeiten im nationalen Vergleich zu schwimmen.
Bei den Männern hatten sich gleich zu Beginn des Qualifikationszeitraumes Johannes Liebmann (51:56,49) und Oliver Klemet (52:20,76) sowie der als Weltmeister bereits sicher für die EM qualifizierte Florian Wellbrock (52:51,31) an die Spitze des Rankings gesetzt – und konnten von diesen Positionen auch nicht mehr verdrängt werden.
Bei den Damen verschob sich die Rangliste zum Abschluss der Qualifikationsfensters hingegen doch noch einmal stark. Während Isabel Gose (56:15,61) ihren Platz an der Spitze behaupten konnte, schoben sich Lea Boy (56:24,49) und Julia Ackermann (56:56,70) unmittelbar dahinter auf die aussichtsreichen vorderen Plätze und somit vorbei an Leonie Märtens (57:59,72) und Fabienne Wenske (58:09,06).
Der nächste wichtige Schritt zu einem möglichen EM-Ticket ist der Freiwasser-Weltcup im ägyptischen Somabay am letzten Märzwochenende. Eine Teilnahme dort ist laut der Nominierungsrichtlinien des DSV ebenfalls Voraussetzung für einen EM-Start im 5km Rennen. Neben Isabel Gose, Florian Wellbrock, Oliver Klemet und Leonie Märtens ist auch bei Lea Boy, Fabienne Wenske und Moritz Bockes die Teilnahme am Weltcup-Auftakt bestätigt. In Ägypten wird zudem auch um die EM-Tickets für das 10km Rennen geschwommen.
Alle Infos zur Qualifikation für die Freiwasser-EM 2026 gibt es hier: Freiwasser-EM 2026: So werden die deutschen Startplätze vergeben
Die endgültige Nominierung für die Freiwasser-EM erfolgt dann nach den Deutschen Meisterschaften im Becken (23. bis 26. April), wenn auch der Qualifikationszeitraum für die Freiwasser-Mixedstaffel und den Knockout Sprint endet.
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Hinweis: Wir hatten ursprünglich berichtet, dass bei den Damen Leonie Märtens und Fabienne Wenske Platz zwei und drei im Ranking belegt hatten. Dabei waren die internen Time Trials jedoch noch nicht berücksichtigt. Wir haben diesen Fehler daher korrigiert.