In der vergangenen Woche fanden vielerorts in den USA die regionalen College-Meisterschaften in der Division I statt – die Vorstufe der nationalen Titelkämpfen. Auch zahlreiche deutsche Schwimmerinnen und Schwimmer, die in den USA studieren, präsentierten sich stark. Kaii Winkler, Julian Koch und Louis Dramm durften sich auf den Einzelstrecken jeweils über Podestplätze freuen.
Alle drei starteten bei den ACC Championships – der Atlantic Coast Conference. Gleich drei Podestplatzierungen gab es für Kaii Winkler, der an der North Carolina State University trainiert. Über die 100Y Freistil (41,10) schnappte sich der Olympiateilnehmer Silber, über die 200Y Freistil (1:31,27) und 100Y Rücken (44,62) jeweils den Bronzerang.
Über die 100Y Freistil hätte es beinahe ein deutsches Doppelpodium gegeben. In 41,26 Sekunden schrammt Julian Koch als Vierter nur hauchdünn am Podest vorbei. Dafür schmetterte der Schwimmer der University of Pittsburgh über die 100Y Schmetterling (44,56) auf Rang Drei.
Bronze sicherte sich auch Louis Dramm über die 200Y Lagen (1:41,40). In seinem vierten Jahr an der University of North Carolina schaffte es Dramm auch über die doppelte Strecke ins A-Finale und wurde in 3:41,42 Minuten Fünfter. Ebenfalls im A-Finale vertreten waren Martin Wrede über die 50Y Freistil (18,81 – Platz 4) und Kim Herkle über die 200Y Brust (2:07,52 – Platz 8).
Bei den parallel stattfindenden Big 10 Championships gelang Nicole Maier und Marian Plöger der Sprung unter die Top 8. Für die University of Southern California startend sicherte sich Olympiateilnehmerin Maier über die 100Y Freistil (47,83) und 200Y Freistil (1:43,19) jeweils den vierten Platz und wurde über die 50Y Freistil (21,93) Sechste. Plöger schwamm über die 1650Y Freistil in 16:10,68 Minuten auf den siebten Platz und feierte mit ihrem Team der University of Michigan zudem den Gesamtsieg.
Für einen neuen College-Rekord in der höchsten Liga sorgte zudem Claire Curzan. Über die 200Y Rücken blieb die mehrfache Weltmeisterin in 1:46,09 Minuten 7,3 Zehntel unter der bisherigen Bestmarke.
Im März stehen in den USA dann die nationalen College-Meisterschaften auf dem Programm. Auch hier haben die deutschen Gäste vielversprechende Aussichten, mit vorderen Platzierungen zu glänzen.
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Bild: Tino Henschel