(26.06.2024) Zum ersten Mal seit 20 Jahren werden Olympische Spiele ohne die ungarische Star-Schwimmerin Katinka Hosszu stattfinden. Am Wochenende verpasste es die mehrfache Weltrekordhalterin bei der Sette Colli Trophy ihre letzten Chancen zur Erfüllung der Normzeiten für Paris zu nutzen.

Über ihre Paradestrecken 200m Lagen und 400m Lagen stellte die 35-Jährige zwar neue persönliche Saisonbestleistungen auf, ihre Zeiten von 2:14,13 und 4:42,97 Minuten waren aber deutlich zu langsam für die Olympia-Normen (2:11,47/4:38,53).

Hosszu hatte erst vor wenigen Wochen ihr Comeback nach fast zweijähriger Wettkampfpause gegeben. Das letzte internationale Top-Event für die dreifache Olympiasiegerin waren die Europameisterschaften 2022. In der Zwischenzeit war Hosszu im August des zurückliegenden Jahres erstmals Mutter geworden.

An den Olympischen Spielen nahm die Ausnahmeschwimmerin erstmals 2004 in Athen teil - als damals 15-Jährige - und war auch 2008 in Peking und 2012 in London am Start. Auf ihre erste Olympische Medaille musste sie jedoch bis 2016 warten, dort ging es dann aber Schlag auf Schlag: In Rio gewann Hosszu die 200 und 400m Lagen sowie die 100m Rücken. 

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