(19.06.2024) Es ist bereits der zweite Weltrekord, der bei den US Trials in Indianapolis in dieser Woche zu Fall gebracht wurde! Nachdem Gretchen Walsh am ersten Wettkampftag über die 100m Schmetterling mit einer neuen Allzeit-Bestmarke überraschen konnte, legte Regan Smith in der vergangenen Nacht (MEZ) eindrucksvoll nach und schnappte sich den Weltrekord über die 100m Rücken, den sie bereits vor fünf Jahren erstmals ihr Eigen nennen durfte. 

In 57,13 Sekunden blieb Smith genau zwei Zehntel unterhalb der bisherigen Bestmarke von ihrer australischen Dauerrivalin Kaylee McKeown. Diese hatte der 22-jährigen Amerikanerin den Weltrekord im Jahr 2021 abgenommen und seitdem kontinuierlich verbessert. Es sei Teil des Plans gewesen, sich diesen Rekord in dieser Woche zurückzuholen, sagte Smith im Interview nach ihrem Glanzrennen. Mit den zwei frischgebackenen Weltrekordhalterinnen Walsh und Smith wird auch das amerikanische Lagenquartett der Damen zweifellos als favorisierte Staffel um Olympiagold nach Paris reisen. 

Das zweite Einzelticket über die 100m Rücken sicherte sich Katharine Berkhoff, die in starken 57,91 Sekunden erneut unter der Marke von 58 Sekunden blieb. 

Zwei weitere Olympiatickets wurden im Finale der Männer über die 800m Freistil vergeben. Hier triumphierte erwartungsgemäß der amtierende Olympiasieger Bobby Finke, der sich in 7:44,22 Minuten gegenüber der nationalen Konkurrenz um Luke Whitlock (7:45,19) durchsetzen konnte. Beide werden in Paris unter anderem auf die deutschen Hoffnungsträger Sven Schwarz und Oliver Klemet treffen.  

In den Halbfinals des vergangenen Wettkampftages zeigten Amerikas Schwimm-Asse ebenfalls reihenweise überzeugende Leistungen. Insbesondere Matt Fallon, der über die 200m Brust in 2:07,39 Minuten lediglich 22 Hundertstel über dem amerikanischen Rekord blieb. Luca Urlando wird im Finale über die 200m Schmetterling nach seiner Vorleistung von 1:54,64 Minuten als der Gejagte an den Start gehen. 

Nach der erfolgreichen Qualifikation für Paris über die 100m Schmetterling, kündigte Torri Huske auch über die 100m Freistil ihre Ambitionen für einen Platz im amerikanischen Olympiateam an. In 52,90 Sekunden blieb die hochdekorierte 21-Jährige als einzige Schwimmerin des Feldes unterhalb der 53 Sekunden Marke. 

Bei den Männern war Chris Guiliano (47,25) über die selbe Strecke am schnellsten unterwegs. Aber auch Jack Alexy, Caeleb Dressel und Hunter Armstrong haben gute Aussichten, im Endlauf ganz vorne mitzumischen. 

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