(13.06.2024) Am vierten Tag der australischen Olympiaqualifikation in Brisbane zeigten die Schwimm-Asse aus Down Under erneut starke Leistungen. Allen voran Kaylee McKeown konnte auf den 200m Rücken einmal mehr ihre herausragende Form unter Beweis stellen und blieb in 2:03,30 Minuten klar unter der Normzeit des australischen Schwimmverbandes zur Qualifikation für Paris.

Ihre Zeit bedeutet nicht nur eine neue Weltjahresbestleistung, sondern ist zugleich auch die zweitschnellste jemals auf der Langbahn geschwommene Zeit auf den 200m Rücken. Schneller war bisher nur McKeown selbst, die im vergangenen Jahr bei ihrem Weltrekord nur 16 Hundertstelsekunden schneller war.  Zusammen mit den 200m Lagen und 100m Rücken, für die sich McKeown bereits in den letzten beiden Tagen qualifizieren konnte, erwartet sie bei den Olympischen Spielen ein volles Programm. Zusätzlich auf den 200m Rücken qualifizieren konnte sich zudem die erst 17-jährige Jaclyn Barclay. Die WM-Silbermedaillengewinnerin von Doha schlug in 2:07,88 Minuten zwar über vier Sekunden hinter McKeown an, blieb damit jedoch noch deutlich unter der Norm.

Nach ihrem gestrigen 200m Freistil-Weltrekord ließ sich Ariarne Titmus heute den Sieg über die 800m Freistil ebenfalls nicht nehmen. In starken 8:14,06 Minuten blieb Titmus nur eine halbe Sekunde über ihrem eigenen Landesrekord und schob sich in der Weltrangliste u.a. an Isabel Gose vorbei auf Platz drei. Auch Lani Pallister konnte sich als Zweitplatzierte in 8:18,46 Minuten souverän ihre erste Olympiateilnahme sichern.

Dagegen schaffte es auf den 100m Freistil der Herren lediglich Kyle Chalmers unter die Qualifikationszeit von 48,06 Sekunden zu schwimmen. In 47,75 Sekunden durchbrach der Olympiasieger als einziger Teilnehmer des Feldes die 48-Sekunden-Marke, schaffte es aber nicht seine Saisonbestzeit von 47,63 Sekunden zu verbessern. Hinter Chalmers konnten William Yang (48,08), Flynn Southam (48,11) und Jack Cartwright (48,40) einen Startplatz in der 4x100m Freistilstaffel ergattern. Am Start über die 100m Freistil war auch der in Australien trainierende deutsche Rekordhalter Josha Salchow. Mit 48,92 Sekunden qualifizierte er sich als Schnellster für das B-Finale. In diesem konnte er seine Vorlaufszeit nicht bestätigen und schlug in 49,43 Sekunden als Dritter an.

Stark präsentierten sich die Aussie-Damen auf den 200m Schmetterling. Hier qualifizierten sich mit Elizabeth Dekkers (2:06,01), die bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Fukuoka Silber auf dieser Strecke gewann, und Abbey Connor (2:06,82) gleich zwei Schwimmerinnen für die Sommerspiele in Paris. Dagegen konnte sich auf den 200m Lagen der Herren kein Schwimmer für einen Platz im Olympiateam empfehlen. Hier verpasste William Petric in 1:57,54 Minuten die Normzeit um gerade einmal drei Zehntel.

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