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(31.05.2025) Beim zweiten Stopp der Mare Nostrum Tour in Barcelona brachte die internationale Schwimmelite an den vergangenen beiden Tagen vielversprechende Leistungen ins Becken. Hierbei setzte insbesondere das rumänische Schwimm-Ass David Popovici bei seinem Sieg über die 200m Freistil ein Achtungszeichen.

Der 19-Jährige schwamm sich mit einer Zeit von 1:44,74 Minuten nicht nur an die dritte Position der Weltjahresbestenliste. Er brach dabei auch den Mare Nostrum Rekord, der 2009 von niemand geringeren als dem späteren Weltmeister und Weltrekordhalter Paul Biedermann aufgestellt wurde. Zudem holte Popovici in einem engen Rennen mit zwei Hundertsteln Vorsprung auf den Koreaner Hwang Sunwoo den ersten Platz über 100m Freistil in 48,49 Sekunden.

Ebenfalls in starker Form präsentierte sich die amtierende Weltmeisterin Siobhan Haughey über ihre Vorzeigestrecke 200m Freistil. In 1:54,57 Minuten hatte sie nicht nur als erste Schwimmerin die Hand an Wand, sie brach zudem den Mare Nostrum Rekord und war sogar schneller als bei ihrem WM-Sieg Anfang 2024 in Doha. Zuvor hatte Haughey schon die 100m Freistil (52,76) mit über einer Sekunde Vorsprung auf die Schwedin Michelle Coleman gewonnen (53,87).

Unterdessen musste sich der ungarische Weltrekordhalter Kristof Milak auf seiner Paradedisziplin 200m Schmetterling in 1:55,67 Minuten Kim Minseop (1:55,47) aus Südkorea geschlagen geben. Milak schwamm nach verhaltenem Rennbeginn die schnellste Schlussbahn (29,70) aller Finalisten, konnte Kim aber nicht mehr abfangen. Tags zuvor konnte Milak, der es im vergangenen Jahr im Pool ruhiger hatte angehen lassen, zeigen, dass in diesem Jahr mit ihm zu rechnen. In 50,95 Sekunden erschwamm er sich über die 100m Schmetterling den obersten Podiumsplatz und stellte gleichzeitig seinen eigenen Mare Nostrum Rekord aus dem Jahr 2021 ein.

Einen Doppelsieg errang der Japaner Tomoyuki Matsushita, der sich sowohl über 200m Lagen in 1:58,60 Minuten als auch über 400m Lagen in 4:13,28 Minuten gegen seine Konkurrenten durchsetzen konnte. Matsushita hatte die beiden Lagenstrecken bereits beim ersten Stopp der Mare Nostrum in Canet-en-Roussillon für sich entschieden.

Dasselbe Kunststück gelang auch Anastasia Gorbenko. Auch sie holte über die 200m Lagen (2:08,55) und 400m Lagen (4:36,57) jeweils den zweiten Triumph in Folge. Zusätzlich konnte sie sich auf 200m Rücken einen weiteren Sieg in 2:08,54 Minuten sichern. Noch beeindruckender ist der Dreifachsieg Gorbenkos vor dem Hintergrund, dass der israelische Schwimmstar auf allen drei Strecken einen neuen Landesrekord aufstellen konnte.

Eine weitere Mare Nostrum Bestmarke wurde von der Kanadierin Kylie Masse auf den 50m Rücken in 27,24 Sekunden unterboten. Hier sorgte Ingrid Wilm (27,73), die ebenfalls unter der 28-Sekunden Marke blieb, für einen kanadischen Doppeltriumph.

Ihren dritten und letzten Stopp macht die Mare Nostrum Tour am kommenden Wochenende in Monaco, wo die Schwimmstars noch einmal die Gelegenheit bekommen, auf Rekordjagd zu gehen.

Die weiteren Siegerzeiten im Überblick:

  • 50m Freistil (w): Michelle Coleman (SWE) – 24,61
  • 50m Freistil (m): Florent Manadou (FRA) – 21,89
  • 400m Freistil (w): Valentine Dumont (BEL) – 4:07,35
  • 400m Freistil (m): Kim Woomin (KOR) – 3:44,81
  • 800m Freistil (w): Francisca Soares Martins (POR) - 08:40,71
  • 1500m Freistil (m): Carlos Garach Benito (ESP) – 15:03,55
  • 50m Rücken (m): Ulises Juan Saravia Pelaez (ARG) – 25,09
  • 100m Rücken (w): Kira Toussaint (NED) – 1:00,00
  • 100m Rücken (m): Michele Lamberti (ITA) – 54,02
  • 200m Rücken (m): Lee Juho (KOR) – 1:56,73
  • 50m Schmetterling (w): Farida Osman (EGY) – 26,06
  • 50m Schmetterling (m): Nyls Korstanje (NED) – 23,29
  • 100m Schmetterling (w): Louise Hansson (SWE) – 57,92
  • 200m Schmetterling (w): Helena Rosendahl Bach (DEN) – 2:07,79
  • 50m Brust (w): Benedetta Pilato (ITA) – 30,06
  • 50m Brust (m): Nicolo Martinenghi (ITA) – 26,97
  • 100m Brust (w): Benedetta Pilato (ITA) – 1:06,66
  • 100m Brust (m): Yu Hanaguruma (JPN) – 59,89
  • 200m Brust (w): Tes Schouten (NED) – 2:22,67
  • 200m Brust (m): Ippei Watanabe (JPN) – 2:07,91

Bild: World Aquatics / Archiv

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