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(13.02.2024) Am dritten Tag der diesjährigen Weltmeisterschaften in Doha qualifizierten sich drei deutsche Starter für die nächste Runde. Trotzdem gab es über die 800m Freistil eine faustdicke Überraschung.

Als einer der Titelfavoriten ging Langstreckenspezialist Florian Wellbrock mit der drittschnellsten Meldezeit an den Start. Nach den Vorläufen kam jedoch die ernüchternde Erkenntnis, dass er mit seiner Zeit von 7:48,17 Minuten lediglich auf Platz zehn landete und damit zweiter Reserveschwimmer fürs morgige Finale ist. Für die Finalqualifikation war eine Zeit von 7:47,59 Minuten notwendig. Wellbrock, der damit nach 2019 und 2022 zum dritten Mal in Folge über die 800m Freistil bei einer WM im Vorlauf ausschied, zeigte sich ein wenig überrascht nach dem Rennen: „Die Zeit ist überraschend langsam, ich dachte, dass wir ein bisschen schneller unterwegs sind, weil das doch alles relativ dicht zusammen war. Ein Tickchen wäre vielleicht noch drin gewesen. Es hat sich schneller angefühlt, als es im Endeffekt war.“

Besser tat es sein Nationalmannschaftskollege Sven Schwarz. Mit einer starken Zeit von 7:46,95 Minuten qualifizierte er sich als Dritter für den Endlauf und wird somit um die Medaillen mitschwimmen. Schwarz wirkte nach dieser Leistung sehr abgeklärt: „Ich bin sehr zufrieden, ich hatte mir vorgenommen, ins Finale zu kommen. Morgens war nie so meine Stärke, die 7:46,9 ist da schon eine gute Zeit für den Morgen.“ Vorlausschnellster war der Italiener Luca de Tullio (7:46,52).

Im ersten Wettkampf des Tages schafften direkt beide deutsche Starter den Sprung ins Halbfinale. Über die 50m Brust der Herren bestätigten Melvin Imoudu und Lucas Matzerath ihre starke Form der vorherigen Tage und kämpfen heute Nachmittag um den Finaleinzug. Imoudu geht nach 26,91 Sekunden als Sechstschnellster in die nächste Runde während Matzerath (27,40) sich als 13. qualifizierte. Die Vorlaufschnellsten waren Nic Fink aus den USA und Ilya Shymanovich, welcher unter neutraler Flagge startet. Beide schwammen eine Zeit von 26,66 Sekunden. Auch Superstar und Weltrekordhalter Adam Peaty qualifizierte sich als 12. (27,23) direkt vor Matzerath für die nächste Runde.

In den weiteren Wettbewerben des Tages gab es keine deutsche Beteiligung. Über die 200m Freistil der Damen schwamm die Chinesin Li Bingjie in 1:57,16 Minuten in eher langsameren Vorläufen die schnellste Zeit des Feldes. Zudem wurden noch die 200m Schmetterling der Herren ausgetragen. Hier schlug der Este Kregor Zirk nach 1:55,58 Minuten an und sicherte sich somit die Innenbahn im schnellsten Halbfinale. Der in Frankfurt trainierende Superstar Chad Le Clos war nicht am Start.

Links zur Schwimm-WM 2024:

Bild: Tino Henschel / Archiv

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