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(17.11.2023) Nach den turbulenten Staffelentscheidungen am Vormittag hielt die Spannung bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal heute auch für den Nachmittagsabschnitt an. Ausnahmeschwimmer war einmal mehr der in Frankfurt trainierende Südafrikaner Chad le Clos.

Über die 50m Schmetterling gab sich der Superstar keine Blöße und dominierte seine Konkurrenz. In 22,48 Sekunden war der Südafrikaner fast sechs Zehntel schneller als der Zweitplatzierte Moritz Schaller (23,05). Der Schwimmer der SG Bayer musste Le Clos nach den gestrigen 100m Freistil damit schon zum zweiten Mal den obersten Podestplatz überlassen. Bronze ging an Schallers Vereinskollegen Emre Demirdas (23,58).

Zum Abschluss des Abschnittes ging der unter Dirk Lange trainierende Schwimmstar erneut an den Start, dieses Mal über die 200m Freistil. Wie in den Rennen zuvor ließ Le Clos der Konkurrenz auch hier nicht den Hauch einer Chance und schlug nach 1:44,36 Minuten auf der Außenbahn als Erster an. Damit hat Le Clos bisher schon 4 Goldmedaillen gewinnen können. Auf Platz zwei schwamm der 13 Jahre jüngere Philipp Peschke (1:46,14) vor dem Bochumer Jarno Bäschnitt (1:46,88).

Große Freude gab es auch über die 200m Rücken. Hier gewann der deutsche Rekordhalter Christian Diener unangefochten in 1:51,41 Minuten. Nach dem Anschlag schien der Rückenspezialist aus Potsdam sichtlich begeistert von seiner Leistung, die bei den Herren bisher das punktstärkste Rennen eines deutschen Schwimmers in Wuppertal war. Das könnte durchaus noch relevant werden, denn die Aktiven mit den vier punktbesten Einzelleistungen in Wuppertal haben die Chance, sich für die Kurzbahn-EM 2023 zu qualifizieren. Im zurückliegenden Jahr hatte Diener seine Sportkarriere pausiert, um eine Ausbildung zum Brandmeister zu absolvieren. Dass er das Element Wasser bestens beherrscht, zeigt er nun nicht nur am Löschschlauch, sondern auch wieder im Wettkampfbecken. Zwölf Jahre, nachdem Diener 2011 in Wuppertal den ersten Meistertitel in der offenen Klasse feierte, bewies der Olympiafinalist von Rio nun, dass in seiner Comeback-Saison wieder mit ihm zu rechnen ist. 

Die nationale Konkurrenz distanzierte der 30-jährige Routinier heute deutlich. Ramon Klenz (1:54,31) sicherte sich nach seinem gestrigen Erfolg über die 200m Schmetterling als Zweitplatzierter seine nächste Medaille. Bronze ging an Cornelius Jahn (1:55,71), der die 200m Rücken in Wuppertal in den zurückliegenden beiden Jahren für sich entschieden hatte.

Den ersten Finalsieg des heutige Abschnittes holte sich Marius Zobel über die 400m Lagen. Der Magdeburger ging über die Rückenstrecke in Führung und gab diese bis zum Anschlag nach 4:09,39 Minuten nicht mehr her. Jeremias Pock (4:10,80) und Finn Hammer (4:14,48) standen auf dem Siegerpodest neben ihm.

Damit ist die Halbzeit des Wettkampfes bereits erreicht, aber alle Schwimmfans dürfen sich noch auf zweite weitere ereignisreiche Tage freuen.

Spannend waren heute auch die Damenfinals. Deren Zusammenfassung gibt es hier: Köhler holt zweiten DKM-Titel | Schulze setzt Achtungszeichen

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