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(21.10.2023) Auch am zweiten Tag des Weltcup-Finals in Budapest lieferten die Athleten erneut spannende Rennen ab. Wie gestern bei den Damen wurden heute bei den Herren fast alle Strecken von den jeweiligen Siegern aus Athen und Berlin gewonnen, die folgerichtig im Anschluss zu "Königen" gekrönt wurden. Bei der Weltcup-Serie werden diejenigen, die ein Strecke bei allen drei Meetings für sich entscheiden, mit einer Krone geehrt.

Dabei ragte ams Samstag einmal mehr die Leistung des Südafrikaners Matthew Sates heraus, der binnen etwas mehr als einer halben Stunde über die 200m Lagen und die 200m Schmetterling zuschlug. Sein erster Streich über die Mehrkampfdistanz gelang ihm in 1:57,72 Minuten, ermöglicht durch den bei weitem besten Brust-Split des Feldes. Hinter ihm aufs Treppchen kamen Kieran Smith aus den USA (1:58,98) und der Litauer Danas Rapšys (1:59,38).

Mit purer Willenskraft riss Sates auch die Krone über die vier Bahnen Delphin an sich, wobei er behutsam anging und dann auf den letzten 50m der Konkurrenz davonschwamm, seine Zeit am Ende: 1:55,25 Minuten. Damit setzte er sich vor Lokalmatador Richard Marton (1:56,21) und den Amerikaner Trenton Julian (1:56,74), der wie Sates zuvor das Finale über 200m Lagen bestritten hatte.

Zum Auftakt des Abends gab es auch für die ungarischen Fans etwas zum Jubeln: Dank einer sehr disziplinierten Renneinteilung gelang es David Betlehem in 14:58,04 Minuten die wichtige 15-Minuten-Schallmauer über die 1500m Freistil zu überwinden. Erst nach einem geschwommenen Kilometer fing er dabei an, seine Zwischenzeiten unter 30 Sekunden pro Bahn zu bringen und distanzierte so langsam Zalan Sarkany (15:04,88) und den Freiwasser-Spezialisten Kristof Rasovszky (15:08,00), die das Podium für die Gastgeber komplettierten.

Wesentlich knapper ging es naturgemäß über die Sprintdistanzen zu: Die 100m Freistil sicherte sich in 48,41 zum dritten Mal Thomas Ceccon aus Italien mit einem perfekten Anschlag vor Dylan Carter (Trinidad und Tobago – 48,52) und seinem Landsmann Alessandro Miressi (48,62). Bis zum Ende schien Ceccon nicht wirklich in Führung zu liegen, erwies sich aber letztlich als nervenstark – was hier dringend nötig war, denn die Plätze eins bis fünf lagen letztlich nur drei Zehntel auseinander.

Auch der US-Amerikaner Michael Andrew war über 50m Rücken auf seine langen Arme angewiesen, um sich der Konkurrenz zu erwehren. Er sicherte sich die Krone in 24,64 Sekunden vor Isaac Cooper (Australien – 24,82) und dem Tschechen Miroslav Knedla (24,85).

Fast eine halbe Sekunde Vorsprung hingegen schwamm Qin Haiyang aus China über 50m Brust heraus. In gewohnt dominanter Manier sprintete er zu einer  Zeit von 26,30 Sekunden. Adam Peaty folgte in 26,79, eine Zehntel vor Nic Fink aus den USA. Qin hat damit wie Kaylee McKeown morgen die Möglichkeit, gleich über alle drei Distanzen einer Lage zum Triple-Sieger zu werden und auch der Gesamtsieg der Serie auf der Herrenseite dürfte ihm kaum noch zu nehmen sein. 

Die Zusammenfassung der heutigen Damenfinals gibt es hier: McKeown macht's nochmal! WELTREKORD auch über 100m Rücken

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