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(06.08.2023) Eigentlich sollte an diesem Wochenende, fast genau ein Jahr vor den Spielen von Paris, ein erste Hauch von Olympia-Flair durch die französische Hauptstadt wehen. Die Freiwasserstrecke, auf der im kommenden Jahr die Olympiamedaillen über die 10km vergeben werden, lud zur vierten Station der diesjährigen Open Water Weltcup Serie ein. Doch das als Olympia-Generalprobe vorgesehene Event fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

Der Grund dafür: Wegen intensiver Regenfälle in den zurückliegenden Tagen hatte sich die Wasserqualität im Fluss Seine stark verschlechtert. Der Weltverband musste das Event daher in Absprache mit dem Pariser Gesundheitsamt absagen, um die Aktiven nicht zu gefährden.

"Nach diesem Wochenende ist klar, dass die Arbeit mit Paris 2024 und den lokalen Behörden fortgesetzt werden muss, um sicherzustellen, dass wirkungsvolle Notfallpläne für das nächste Jahr vorhanden sind", erklärt Husain Al-Musallam, der Präsident des Weltschwimmverbandes. 

Mit rund 1,4 Mllliarden Euro zählt das Programm zur Säuberung der Seine zu den aufwändigsten Einzelposten im Budget für die Olympischen Spiele 2024. Unter anderem wurden zusätzliche Regenrückhaltebecken mit Kläranlagen gebaut, die Probleme, wie sie an diesem Wochenende auftraten, verhindern sollen. Allerdings sind diese noch nicht alle im Einsatz.

Ob das Event in Paris zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, ist derzeit noch offen. Aus dem Kreis der deutschen Nationalmannschaft hatten unter anderem Rob Muffels, Oliver Klemet, Lea Boy und die frisch gebackene Doppel-Weltmeisterin Leonie Beck für das Weltcup-Rennen in Paris gemeldet.

 

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