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(28.07.2023 | Bild: Mine Kasapoglu) Am sechsten Tag der Schwimm-Weltmeisterschaft in Fukuoka ließen die Favoritinnen nichts anbrennen: Sowohl die Titelverteidigerin Mollie O`Callaghan über die 100m Freistil als auch die Olympiasiegerin über die 200m Brust Tatjana Schoenmaker sicherten sich die Titel in den Finals.

Eigentlich wollte Mollie O'Callaghan nach eigener Aussage bei dieser Weltmeisterschaft lediglich Spaß haben und Erfahrungen sammeln. Dass sie den Titelkämpfen in Japan aber auch ihren persönlichen Stempel aufdrückt, hat sie in den letzten Tagen bereits eindrucksvoll bewiesen. Über die 100m Freistil der Damen fügte sie ihrer Sammlung heute in 52,16 Sekunden den vierten Titel hinzu. Auch die 200m Freistil sowie mit den 4x100 und 200m Freistilstaffeln hatte sie bereits Gold geholt. Wenig überraschend war es heute wieder die Rückbahn, die für sie den Ausschlag gab. An der Wende noch Siebte zog O'Callaghan in 26,41 Sekunden als einzige unter 27 Sekunden auf den zweiten 50m am Feld vorbei und nahm Siobhan Haughey aus Hongkong (52,49 Sekunden) letztlich noch 1,5 Sekunden ab. Bronze gewann Marit Steenbergen aus den Niederlanden in neuer persönlicher Bestzeit von 52,71 Sekunden knapp vor Kate Douglass aus den USA (52,81 Sekunden).

Letztere war eine gute Dreiviertelstunde später wieder im Wasser – im Finale über die 200m Brust. Nachdem sie im vergangen Jahr Dritte über diese Strecke wurde, musste sie sich heute in 2:21,23 Minuten nur der Olympiasiegerin Tatjana Schoenmaker geschlagen geben. Die Südafrikanerin schlug in 2:20,80 Minuten knapp zwei Sekunden über ihrer Bestzeit aus Tokio an. Sichtlich erleichtert zeigte sie sich bei der Siegerehrung und verdrückte sogar ein paar Tränen: „Das war eine harte Zeit nach den Olympischen Spielen und ich habe mich wirklich darauf konzentrieren müssen, überhaupt nochmal so weit nach vorne zu kommen. Das war ein langer, harter Weg.“ Der nun mit dem Weltmeistertitel belohnt wurde. Bronze ging in diesem Rennen erneut in die Niederlande. In 2:21,63 Minuten stellte Tes Schouten eine neue nationale Bestmarke auf und vereitelte der zweiten US-Amerikanerin Lilly King (4., 2:22,25 Minuten) damit wiederum eine Medaillenplatzierung. Die Weltmeisterin aus Budapest hatte bereits am Dienstag über die 100m Brust das Nachsehen.

Die Zusammenfassung der Herrenfinals vom Freitag gibt es hier: Deutschlands Freistilherren auf Olympiakurs | Chinese Qin schreibt Geschichte

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