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26. Mai 2022

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(26.05.2022 | Bild: Christian Gold) Goldjäger, ein Altersklassenrekord und Tickets für die Junioren-EM 2022 prägten bei den Herren heute den dritten Finaltag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2022. Ein Ausrufezeichen setzte Emilian Hollank über die 100m Brust.

In 1:03,52 Minuten stellte das Talent vom TSV Riedlingen einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 16-Jährigen auf. Die noch von 2009 stammende Bestmarke unterbot Hollank um acht Hundertstel. Damit kam er sogar bis auf 2,2 Zehntel an die Normzeit für Junioren-Europameisterschaften heran. Unter diese schwamm wenig später bei den 2004ern wie schon im Vorlauf erneut Mathis Schönung (1:03,26) von der SG EWR Rheinhessen-Mainz, der damit auf eine Nominierung für die Junioren-EM hoffen darf. Die weiteren Titel bei den Brustschwimmern gingen an Arnold Zinoviev (2009 - SG Mittelfranken - 1:12,61), Hugo Engelien (2008 - SC Magdeburg - 1:05,56), Subäjr Biltaev (2007 - SV Cannstatt 1:04,38) und Finn Wendland (2005 - SG RethenSarstedt - 1:03,53).

Junioren-EM-Normen wurden auch über die 200m Freistil geknackt. Zunächst aber machten hier Larus Thiel (SG Bayer) und Kaii Liam Winkler (Artikelbild / Eagle Aquatics) ihr goldenes DJM-Quartett perfekt. Bei den Jüngsten im Jahrgang 2009 schlug Larus Thiel in 2:00,76 Minuten überlegen mit genau fünf Sekunden Vorsprung als Erster an und feierte damit seinen vierten Titel in Berlin. Ebenso überlegen gewann der in den USA lebende Kai Liam Winkler das 2006er Finale. Dabei blieb er in 1:50,79 Minuten wie schon über die 100m Freistil erneut auch unter der Normzeit für die Junioren-EM. Ob wir ihn aber im deutschen Nachwuchsnationalteam sehen werden, ist fraglich. Das Top-Talent mit doppelter Staatsbürgerschaft könnte international auch für die USA starten.

Mit dabei sein könnten bei den Junioren-Europameisterschaften stattdessen Jarno Bäschnitt (SG Ruhr, Bild) und Philipp Peschke (SG Essen). Beide lieferten sich im Jahrgang 2005 ein packendes Rennen um den Titel und pushten sich dabei in 1:50,77 bzw. 1:51,00 Minuten unter die Junioren-EM-Norm. Für Jarno Bäschnitt, der damit die schnellste Zeit des gesamten Feldes ablieferte, war es bereits die dritte Goldmedaille in Berlin. Ebenso viele Titel hat nun auch Oskar Dementiev auf dem Konto, der in 1:52,75 Minuten das 2004er Finale gewann. Den Sieg im Finale des Jahrgangs 2007 verbuchte Daniel Olenberg (VfL Osnabrück - 1:53,91).

Bei den 2008ern griff Leo Leverkus heute nach seiner vierten Goldmedaille, musste sich im Jahrgang 2008 aber in 1:58,44 Minuten über die 200m Freistil knapp Leo Ilias Baumann (1:58,16) von der SSG Saar Max Ritter geschlagen geben. Wenig später hatte das Talent aus Karlsruhe auch über die 400m Lagen eine Titelchance, doch auch diesmal schlug er als Zweiter an. In 4:43,43 Minuten hielt David Cicero vom SC Regensburg den auf der letzten Bahn heranstürmenden Leverkus (4:43,80) um wenige Zehntel hinter sich.

Einen weiteren starken Auftritt legte auf der langen Lagenstrecke Arne Schubert hin. Der Magdeburger holte seinen dritten Meistertitel bei den 2006ern und unterbot in 4:26,59 Minuten auch die Normzeit für die Junioren-Europameisterschaften. Da er in diesem Sommer aber voraussichtlich auch bei der Freiwasser-JEM und dem Europaen Youth Olympic Festival starten wird, bleibt die Normerfüllung wohl eher ein Achtungserfolg. Im Jahrgang 2005 wollte es Luca Schöttge seinem Magdeburger Teamkollegen gleich tun, doch nach einem packenden Finale musste er sich in 4:29,45 Minuten nur um sieben Hundertstel dem Neusser Silas Büssing geschlagen geben. Die Meistertitel der Jahrgänge 2004 und 2007 holten Carl Morris Magold (SSG Saar Max Ritter - 4:30,72) bzw. Carlo Zander (SV Halle - 4:37,34). Bei den Jüngsten im Jahrgang 2009 war der Wiesbadener Jannes Schmidt (4:58,73) klar der Schnellste.

Die Zusammenfassung der Damenfinals gibt es hier: Trio knackt JEM-Norm über 100 Brust | Baievych holt viertes Gold

Die wichtigsten Links zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2022: