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(15.10.2012) Nachdem er zuletzt mehrfach die Ausschreibung des DSV für die Bundestrainer-Stelle kritisiert hatte, hat sich der Essener Bundesstützpunkt-Leiter Henning Lambertz letztlich doch als Nachfolger von Dirk Lange beworben.

"Wenn ich meine Wünsche umsetzen darf, dann kann ich für das deutsche Schwimmen mehr bewegen, als ich es in meiner Funktion als Bundesstützpunkt-Trainer in Essen kann", erklärte der 41-Jährige im Interview mit "Der Westen". Noch vor wenigen Wochen hatte Lamertz eine Bewerbung ausgeschlossen, da die Stelle nur für vier Jahre ausgeschrieben war und dies seiner Meinung nach deutlich zu kurz sei, um den am Boden liegenden deutschen Schwimmsport wieder nach oben zu führen.

An dieser Kritik hält er auch weiterhin fest: "So hart es klingt, 2016 muss für uns eine ,Durchgangsstation' sein," so Lambertz. "Die Konzepte müssen langfristig ausgelegt sein, um den Nachwuchs sinnvoll zu fördern. Die Arbeit muss zentralisiert werden, die Bundesstützpunkte vergrößert werden. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, muss der neue Bundestrainer einen Vertrag für acht Jahre erhalten."

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