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(26.10.2019) Der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister Anthony Ervin hat's noch drauf: Am zweiten Tag der Smit Sport Opera Swim Classics in Wuppertal schnappte er sich seinen ersten Sieg und machte es dabei richtig spannend.

Über die 100m Freistil schlug der 38-jährige US-Amerikaner in der ehrwürdigen Schwimmoper nach 49,68 Sekunden als Erster an und hielt dabei den 17 Jahre jüngeren Bart Sommeling um gerade einmal vier Hundertstel hinter sich. Der niederländische Nationalschwimmer hatte bereits am Vormittag die 400m Freistil (3:50,70) gewonnen. Auch in der 25m-Challenge gab Ervin bisher den Ton an. Im Halbfinale (10,37) und Viertelfinale (10,21) lieferte er jeweils die schnellsten Zeiten des Feldes ab.

Die deutschen Spitzenschwimmer sorgten am Samstag in Wuppertal ebenfalls für Achtungszeichen. Nach ihrem gestrigen Sieg über die 1500m Freistil mit Weltjahresbestzeit legte Leonie Beck heute über die 400m Freistil nach. In 4:00,76 Minuten kam sie bis auf gut anderthalb Sekunden an den Deutschen Rekord heran und bestätigte zudem ihre Normzeit für die Kurzbahn-EM 2019.

Bereits am Freitag hatte der Wuppertaler Christian vom Lehn an der EM-Qualifikationszeit über die 100m Brust gewackelt. Auch im heutigen Finale war der Comeback-Schwimmer in 58,82 Sekunden beachtlich schnell, kam aber erneut nicht unter die Normzeit von 58,50 Sekunden. Bei den Damen sicherte sich die niederländische WM-Teilnehmerin Rosey Metz in 1:07,64 Minuten den Opera Titel. Christian vom Lehn war nur wenige Minuten später schon wieder im Becken und stand ein zweites Mal ganz oben auf dem Treppchen: In 55,01 Sekunden gewann er auch die 100m Lagen. 

In den Fußstapfen Anthony Ervins folgt derweil die Universiade-Zweite Jessica Felsner. Auch sie holte heute Gold über die 100m Freistil (55,01) und geht als Favoritin in die letzten beiden Runden der 25m-Challenge. Felsner setzte sogar noch einen drauf und gewann in 26,81 Sekunden auch die 50m Schmetterling.

Ein ähnliches Doppel wie Felnser und vom Lehn wäre beinahe der Wiesbadenerin Jenny Mensing gelungen. Nachdem sie die 200m Rücken in 2:08,32 Minuten für sich entschieden hatte, stand für sie das Finale über die 50m-Strecke auf dem Programm. Hier schnappte ihr aber die Niederländerin Marieke Tiestra in starken 27,21 Sekunden den Sieg um 1,04 Sekunden weg. 

Über die Rückenstrecken der Herren setzten sich der Würzburger Sebastian Beck (200m - 1:59,04) und der Darmstädter Alexander Bauch (24,52) durch. Bei den Damen über die 100m Lagen sorgte die 15-jährige Anna van Droffelaar (1:01,89) für einen weiteren Sieg der niederländischen Nationalauswahl. Auch die Ukraine trug sich in die Liste der Opera Champions ein: Oleksii Khnykin gewann die 50m Schmetterling in 23,89 Sekunden.

BILD: Thesportpicturepage

Die Links zu den Smit Sport Opera Swim Classics 2019

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