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(24.10.2019) Mit 13 Finalplatzierungen kehren die deutschen Beckenschwimmer von den Militär-Weltspielen aus China zurück. An den letzten beiden Wettkampftagen konnte erneut die Riege der Essener Schwimmer über die Einzelstrecken in die Endläufe einziehen.

Damian Wierling wurde im Finale über die 100m Freistil in 49,74 Sekunden Siebter, ebenso wie Poul Zellmann über die 400m Freistil (3:56,49). Ihre Teamkollegin Lisa Höpink schlug über die 50m Schmetterling nach 27,31 Sekunden als Achte an. In den Staffelevents der letzten beiden Wettkampftage gab es zudem Rang sechs für gemischte Lagenstaffel und Platz sieben für die 4x100m Lagenherren. Medaillen gab es für die deutschen Beckenschwimmer bei den Wettkämpfen in China nicht.

Den Kampf um die Titel bestimmten weiterhin die Gastgeber. Insgesamt holten sie 27 von 42 Goldmedaillen und das obwohl die Wettbewerbe durchaus mit international bekannten Namen besetzt waren. Unter ihnen war auch der russische Weltrekordhalter Anton Chupkov, dem am Dienstag ein starkes Doppel gelang: Zunächst holte er in 2:07,95 Minuten den Sieg über die 200m Brust. Nur wenige Minuten später war er im direkt darauf folgenden Finale der 4x100m Lagenstaffeln erneut im Einsatz und verhalf seinem Team hier ebenfallls zum Titel (Split: 58,72 Sekunden).

Auch die Open Water Wettbewerbe der Military World Games haben bereits begonnen. Über die 10km der Damen schwamm dabei die Essenerin Jeannette Spiwoks auf den siebten Platz. Am Freitag stehen in China die 5km-Rennen auf dem Programm.

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