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(23.10.2019) Die Kurzbahn-Saison biegt in die heiße Phase ein. Als Highlight stehen in diesem Jahr die Europameisterschaften im 25m-Becken im Kalender. Vom 4. bis 8. Dezember soll es in Glasgow rund gehen und die deutschen Schwimmer haben noch etwas mehr als drei Wochen Zeit, sich für die Kurzbahn-EM zu qualifizieren.

Bisher konnten insgesamt 17 Schwimmer - acht Damen und neun Herren - die dafür geforderten Normzeiten unterbieten. Da der Qualifikationszeitraum bereits zum 1. Januar begann, fließen auch die Ergebnisse der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Februar ein, bei denen so mancher schneller Zeiten ins Becken brachte.

Unter anderem glänzten hier bereits Christian Diener (100/200m Rücken), Damian Wierling (100m Freistil), Marco Koch (200m Brust) oder auch Lisa Höpink (100m Schmetterling). Andere, wie zum Beispiel Ramon Klenz (200m Schmetterling), empfahlen sich in der neuen Saison für die Kurbahn-EM.

In unserer Liste der Normknacker (siehe unten) sind auch mehrere deutsche Teilnehmer der International Swimming League zu finden. Die Ergebnisse der ISL-Profiliga sind zwar noch nicht in die Bestenlisten des DSV eingeflossen. Nachdem nun auch die FINA die ISL-Resultate anerkennt, sollte es aber nur eine Frage der Zeit sein, bis die ISL-Protokolle ihren Weg in die deutschen Rankings finden.

Unter anderem unterboten Poul Zellmann (200, 400m Freistil), Marius Kusch (100m Freistil, Schmetterling), Philip Heintz (200m Lagen) oder auch Sarah Köhler (200, 400m Freistil) und Franziska Hentke (200m Schmetterling) bei den ISL-Meetings Normzeiten für die Kurzbahn-EM 2019.

Und an den kommenden Wochenenden dürfte es fleißig weitergehen. Ab Freitag dürfte der eine oder andere bei den Opera Swim Classics in Wuppertal auf die Jagd nach Normen gehen. Eine Woche später bieten zum Beispiel der Meeuw Cup in Wiesbaden sowie mehrere Landesmeisterschaften die Gelegenheit dazu. 

Die letzte Möglichkeit, sich für die Kurzbahn-EM 2019 zu qualifizieren, bilden dann die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin vom 14. bis 17. November. Mehrere DSV-Asse bereiten sich derzeit in Trainingslagern gezielt darauf vor. "Natürlich hoffen wir auf viele gute DKM-Ergebnisse in Berlin, um ein großes Team mit einer guten Mischung aus Jung und Alt nach Glasgow entsenden zu können", blickt DSV-Teamcoach Hannes Vitense auf der Verbandswebsite voraus.

Die Normen und Normknacker für die Kurzbahn-EM 2019:

Herren   Damen
   Strecke  
0:21,65 50 Freistil 0:24,60
0:47,70
Damian Wierling - 47,51
Marius Kusch - 47,69
100 Freistil 0:53,55
1:45,10
Poul Zellmann - 1:44,24
200 Freistil 1:56,90
Annika Bruhn - 1:55,90
Sarah Köhler - 1:56,64
Reva Foos - 1:56,85
3:43,50
Poul Zellmann - 3:41,80
400 Freistil 4:05,00
Sarah Köhler - 4:00,87
Leonie Beck - 4:02,43
- 800 Freistil 8:24,50
Leonie Beck - 8:17,98
14:45,00
Ruwen Straub - 14:36,10
1500 Freistil -
0:51,65
Christian Diener - 50,12
100 Rücken 0:58,60
1:54,00
Christian Diener - 1:51,39
200 Rücken 2:07,80
Jenny Mensing - 2:07,40
Nadine Laemmler - 2:07,42
0:58,50
Fabian Schwingenschlogl - 57,98
100 Brust 1:06,50
2:07,00
Marco Koch - 2:03,74
200 Brust 2:24,05
0:51,50
Marius Kusch - 51,19
100 Schmett. 0:58,10
Lisa Höpink - 57,89
1:54,70
Ramon Klenz - 1:54,49
200 Schmett. 2:09,00
Franziska Hentke - 2:06,94
1:56,00
Philip Heintz - 1:54,05
200 Lagen 2:11,00
4:09,50 400 Lagen 4:37,50

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