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(20.10.2019) Die beiden Neckarsulmer Fabian Schwingenschlögl und Nadine Laemmler konnten am Wochenende bei einem Meeting in Saint-Dizier (Frankreich) jeweils Normzeiten für die Kurzbahn-Europameisterschaften im schottischen Glasgow knacken. Schwingenschlögl empfahl sich über die 100m Brust für die EM im 25m-Becken.

In 57,98 Sekunden blieb er gut eine halbe Sekunde unter der geforderten Qualifikationszeit und landete damit auf Platz eins. Auch die 50m Brust (27,06), 100m Lagen (53,37) und 200m Brust (2:08,60) entschied Schwingenschlögl in Saint-Dizier für sich.

Nadine Laemmler hatte ebenfalls Grund zur Freude: Sie unterbot über die 200m Rücken in 2:07,42 Minuten die Normzeit um 3,8 Zehntel. Nach Jenny Mensing ist sie damit bereits die zweite deutsche Schwimmerin, die sich über diese Strecke für die Kurzbahn-EM empfehlen konnte. Mensing hatte in der zurückliegenden Woche die Norm geknackt. (Jenny Mensing unterbietet Normzeit für Kurzbahn-EM 2019)

Laemmler gewann in Frankreich auch die 100m Lagen (1:01,31) und 100m Rücken (58,84). Ihre Neckarsulmer Teamkollegen holten zudem sechs weitere Siege. Über die 200m Schmetterling kam Daniel Pinneker dabei in 1:55,73 Minuten bis auf eine Sekunde an die EM-Norm heran. Er gewann auch die 100m Schmetterling (52,67). 

Celine Rieder war über die 400m Freistil (4:08,93) nicht zu schlagen. Über die doppelte Strecke blieb sie in 8:27,69 Minuten auf Platz zwei lediglich gut drei Sekunden über der Normzeit für die Kurzbahn-Europameisterschaften. Bei den Herren entschieden Henning Mühlleitner (1500m - 15:07,24) und Fynn Minuth (400m - 3:47,71) die längeren Freistilstrecken für sich. Minuth gewann zudem die 400m Lagen (4:17,24). 

Neben den Neckarsulmern waren auch Schwimmer der SG Bayer und der SG Frankfurt in Saint-Dizier im Einsatz, unter ihnen auch Comeback-Schwimmer Jan-Philip Glania. Der WM-Medaillengewinner schlug über die 100m Rücken in 53,28 Sekunden als Dritter an und wurde Vierter über die 200m Rücken (1:58,99).

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