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(17.08.2019) Danas Rapsys gehörte bei den Weltmeisterschaften in Korea zu den großen Pechvögeln. Nachdem er über die 200m Freistil dort zunächst als Erster angeschlagen hatte, wurde der Litauer wegen eines Frühstarts disqualifiziert und der Sieg dem Olympiasieger Sun Yang zugesprochen. Jetzt konnte Rapsys immerhin beim Weltcup-Meeting in Singapur verspätet unter Beweis stellen, dass er das Zeug hat, den umstrittenen Chinesen zu schlagen.

In 1:44,38 Minuten stellte er am Samstag eine neue Weltjahresbestzeit über die 200m Freistil auf. Damit verbesserte Rapsys nicht nur den von ihm selbst gehaltenen Weltcup-Rekord. Er war auch mehr als eine halbe Sekunde schneller als Sun Yang bei dessen WM-Sieg in 1:44,93 Minuten.

Henning Mühlleitner, der einzige deutsche Schwimmer in Singapur, verpasste im selben Finale knapp seine dritte Medaille bei dem Wettkampf. Hinter Rapsys sowie dem Australier Thomas Fraser-Holmes (1:48,69) und Cao Jiwen (1:50,56) aus China schrammte der Neckarsulmer in 1:50,60 Minuten nur um vier Hundertstel am Podest vorbei. An den vorangegangenen Tagen hatte Mühlleitner über die 400 und 1500m Freistil jeweils Silber geholt.

Die weiteren Sieger am dritten Wettkampftag in Singapur:

  • 400m Lagen (m): FRASER-HOLMES Thomas AUS 4:17,14 
  • 800m Freistil (w): SULLIVAN Erica USA 8:26,60
  • 100m Schmetterling (w): ZHANG Yufei CHN 57,94
  • 50m Schmetterling (m): ANDREW Michael  USA 23,07
  • 200m Rücken (w): SEEBOHM Emily AUS 2:10,50
  • 100m Rücken (m): LARKIN Mitchell AUS 53,43
  • 50m Brust (w): ATKINSON Alia JAM 30,31
  • 200m Brust (m):  WILSON Andrew USA 2:09,11
  • 100m Freistil (w): COLEMAN Michelle SWE 53,63
  • 200m Lagen (w): HOSSZU Katinka HUN 2:08,63