Medisports Network

(13.05.2019) Internationale Stars, satte Prämien und schnelle Zeiten: Am Wochenende machte die neue FINA Champions Swim Series in Budapest Station. Dabei konnten auch zwei deutsche Schwimmer überzeugende Leistungen abliefern.

Über die 200m Schmetterling kehrte Franziska Hentke in die Halle zurück, in der sie 2017 mit WM-Silber den bisher größten Erfolg ihrer Karriere feierte. Auch am Wochenende gab es für die Magdeburgerin Platz zwei. In 2:07,31 Sekunden kam sie bis auf anderthalb Zehntel an ihre Saisonbestleistung heran. Schneller war nur die Lokalmatadorin Katinka Hosszu (2:06.62), die in ihrem heimischen Becken auch die 100m Rücken (59,58) und 200m Lagen (2:08,81) gewann.

Neben Franziska Hentke hatte auch Philip Heintz eine Startmöglichkeit bei der Champions Swim Serie, an der man nur auf Einladung der FINA teilnehmen kann, erhalten. Der Heidelberger schwamm über die 200m Lagen in 1:58,39 Minuten auf Platz drei. Zudem stellte Heintz seine starken Qualitäten als Staffelschwimmer unter Beweis. In einer per Losverfahren besetzten 4x100m Mixed-Lagenstaffel schlug er gemeinsam mit US-Schwimmer Jacob Pebley, der Britin Imogen Clark und Schwedens Superstar Sarah Sjöström auf Rang zwei an und lieferte dabei als Schmetterlingsschwimmer in 51,35 Sekunden eine beachtenswerte Split-Zeit ab.

In den weiteren Entscheidungen sorgten die internationalen Stars für mehrere Achtungszeichen. Sarah Sjöström war mit insgesamt fünf Siegen die erfolgreichste Schwimmerin des Meetings und stellte über die 50m Schmetterling in 25,32 Sekunden eine neue Weltjahresbestleistung auf. Zudem gewann sie mit jeweils starken Zeiten die 50m (23,97), 100m (53,03) und 200m Freistil (1:56,58) sowie die 100m Schmetterling (56,78).

Der Litauische Top-Schwimmer Danas Rapsys war über die 400m Freistil in 3:43,36 Minuten so schnell wie nie zuvor und kletterte damit auf Platz zwei der Weltrangliste. Die 200m Freistil gewann er zuvor in 1:46,74 Minuten.

Eine Rakete zündete der Brasilianer Nicholas Santos über die 50m Schmetterling. In 22,60 Sekunden stellte der 39-Jährige eine neue Weltjahresbestzeit auf, setzte einen neuen südamerikanischen Rekord und hielt zudem den ebenfalls stark aufschwimmenden Weltrekordhalter Andrii Govorov (22,87) hinter sich.

Ein wahres Titanenrennen gab es über die 200m Schmetterling. Hier schnappte sich der ungarische Youngster Kristof Milak in 1:53,64 Minuten klar den Sieg vor dem Olympia-Zweiten und Asienmeister Masato Sakai (1:55,40) aus Japan. Dritter wurde Olympiasieger Chad Le Clos, (1:55.95) und Ungarns Dauerbrenner Laszlo Cseh (1:56.83) musste sich mit Platz vier zufrieden geben.

Die Champions Swim Series neigt sich damit dem Ende zu. Am 31. Mai und 1. Juni findet das abschließende Meeting im US-Amerikanischen Indianapolis statt. Deutsche Athleten werden nach aktuellem Stand dort nicht dabei sein.

Die weitere Sieger der FINA Champions Swim Series in Budapest: 

  • Justin Ress - 50m Rücken 24.68
  • Ben Proud - 50m Freistil - 21.52
  • Margherita Panziera - 200m Rücken - 2:06.41
  • Ajna Kesely - 400m Freistil - 4:05.92
  • Fabio Scozzoli - 100m Brust . 59.05
  • Anastasia Fesikova - 50m Rücken - 27.58
  • Chad le Clos - 100m Schmetterling - 51.25
  • Yuliya Efimova - 50m Brust - 30.26
  • Yulia Efimova (Russia) - 100m Brust - 1:05.99
  • Yuliya Efimova - 200m Brust - 2:22.52
  • Joao Gomes Jr. - 50m Brust - 26.64
  • Pieter Timmers - 100m Freistil - 48.32
  • Evgeny Rylov - 200m Rücken - 1:55.92
  • Evgeny Rylov - 100m Rücken - 52.81
  • Anton Chupkov - 200m Brust - 2:08.23