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(08.04.2019) Die International Swimming League (ISL) wird in diesem Jahr nun doch ohne Beteiligung einer deutschen Mannschaft ihre Premiere feiern. Dies bestätigten die Verantwortlichen des Baden-Württemberger Teams ONEflow Aquatics (OFA), das eigentlich Teil der Liga sein sollte, gegenüber swimsportnews.

"ONEflow Aquatics wird 2019 nicht als Team in der ISL starten. OFA wird stattdessen 2020 gelaunched werden", wurde uns dazu mitgeteilt. Die Gründe liegen weniger beim deutschen Team sondern vielmehr bei der Profi-Liga selbst. Ursprünglich sollten sechs Teams aus den USA und sechs Mannschaften aus Europa der ISL angehören. Aufgrund fehlender Sponsoren auf Liga-Ebene sei die Anzahl der Teams nun aber auf je vier Stück reduziert worden.
 
"Im Auswahlverfahren für die Teams in Europa wurde OFA nicht als eigenständiges Team für die Saison 2019 durch die ISL berücksichtigt, da die ISL-Verantwortlichen größere Sponsoring-Potentiale in Italien vermuten." Dort wurde eine von Superstar Federica Pellegrini angeführte Mannschaft ins Leben gerufen. Die weiteren Standorte der Europateams sind London (London Roar mit Adam Peaty), Budapest (Team Iron mit Katinka Hosszu) sowie Belek (Energy Standard Team um Sarah Sjöström und Chad le Clos).

Damit wird 2019 auch kein ISL-Wettkampf in Deutschland stattfinden. Trotzdem bleiben die Verantwortlichen von ONEflow Aquatics in die Entwicklungen rund um die International Swimming League involviert. Zum einen wolle man die Bestrebungen für die Sponsorengewinnung und den Aufbau eines nationalen Schwimm-Channels weiter vorantreiben. Zum anderen wird es eine Zusammenarbeit mit dem italienischen Team „Aqua Centurions“ für die Saison 2019 geben. "Insbesondere werden deutsche Sportler sowie ein Teil der australischen Sportler an das italienische Team ausgeliehen." 

Mit Marco Koch hatte in der zurückliegenden Woche wiederum bereits ein erster deutscher Spitzenschwimmer bei einem anderen Team unterschrieben. Er wird in der ISL für eine der in den USA beheimateten Mannschaften an den Start gehen. Zu den US-Teams sollen in der Nacht zu Mittwoch weitere Informationen bekanntgegeben werden. So viel sei schon gesagt: Es haben bereits hochkarätige Profis aus der Top-Nation des Schwimmens ihre Verträge unterschrieben.

Die International Swimming League will sich als neue Schwimm-Liga unabhängig vom Weltverband FINA etablieren. Das Millionenprojekt lockt die Spitzenschwimmer mit attraktiven Verträgen, die ihnen neben lukrativen Prämien auch feste Antrittsgelder zusichern. Bereits etliche internationale Stars haben sich der Liga angeschlossen. Zuletzt gab sogar der französische Olympiasieger Florent Manaudou sein Comeback und die Teilnahme an der ISL bekannt. Ab August sollen die Teams in Mannschaftswettbewerben gegeneinander antreten. Die Champions werden dann im Rahmen eines großen Finalevents im Dezember in Las Vegas gekürt. 

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