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(04.04.2019) Mit ihrem Sieg gegen Katie Ledecky über die 200m Freistil sorgte Federica Pellegrini für einen der großen Kracher bei der WM 2017 und eigentlich wollte sich die Olympiasiegerin von 2008 danach von ihrer Paradestrecke verabschieden. Doch so ganz kann sie es nicht lassen. Nach mehreren Einsätzen auf der Kurzbahn und dem Start in der 4x200m-Staffel bei der EM 2018 wird sie nun bei den Weltmeisterschaften im Sommer wieder auf der langen Bahn über die 200m Freistil angreifen und um die Titelverteidigung kämpfen.

Am Mittwoch löste sie dafür das Ticket bei den italienischen Meisterschaften in Riccione. In 1:56,60 Minuten blieb Pellegrini eine halbe Sekunde unter der von ihrem Verband vorgegebenen WM-Norm. In der aktuellen Weltrangliste liegt sie damit nun an dritter Stelle hinter Sarah Sjöström und Katie Ledecky, die als einzige Schwimmerinnen in diesem Jahr bisher 1:55er Zeiten schwimmen konnten. Pellegrini sollte man also auch in diesem Jahr auf dem Zettel haben.

In den weiteren Finals des zweiten Wettkampftages in Riccione sorgte Silvia Scalia in 27,89 Sekunden für einen neuen italienischen Rekord über die 50m Rücken. Trotzdem reichte das nicht zum WM-Ticket, da die Norm bei 27,7 Sekunden stand. Mit dabei ist hingegen Elena Di Liddo, die über die 100m Schmetterling in 57,80 Sekunden eine Punktlandung auf der geforderten Qualifikationszeit hinlegte.

Über die 100m Rücken schwamm sich Thomas Ceccon in 53,60 Sekunden ins WM-Team. Die 100m Brust entschied der Altmeister Fabio Scozzoli in 59,52 Sekunden für sich.

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