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(02.04.2019) Nicht nur die Top-Athleten wie Franziska Hentke und Sarah Köhler haben am Wochenende beim Gothaer and Friends Pokal in Magdeburg für Spitzenleistungen gesorgt. Auch der Nachwuchs setzte mehrfach Glanzlichter.

Im Jahrgang 2001 fügte der Lokalmatador Lukas Märtens seinem möglichen Programm bei den diesjährigen Junioren-Europameisterschaften in Kasan (Russland) eine weitere Option hinzu. Über die 200m Freistil unterbot er in 1:50,53 Minuten die geforderte JEM-Norm um 2,3 Zehntel. Zudem bestätigte er mit Zeiten von 3:53,84 bzw. 2:01,40 Minuten die Normen über die 400m Freistil und 200m Rücken, die er bereits in der vergangenen Woche beim Wettkampf in Halle geknackt hatte. Dort hatte er auch über die 100m Rücken die Normzeit für Kasan unterboten.

Auf die Teilnahme an den Junioren-Europameisterschaften darf auch Emily Roloff hoffen. Die junge Berlinerin aus dem Jahrgang 2003 unterbot in Magdeburg über die 100m Schmetterling bereits im Vorlauf in 1:01,12 Minuten die JEM-Norm (1:01,15) und verbesserte sich später im Finale auf 1:01,07 Minuten. 

Auch andere kratzten an den JEM-Normzeiten, hatten aber Pech. So fehlten Maya Tobehn über die 100m Freistil nur 1,7 Zehntel und auch über die 200m Lagen (2:19,12) sowie die 50m Freistil (26,32) schrammte sie nur knapp an den Qualifikationszeiten vorbei. Ähnlich sah es beim 2003er Youngster Silas Beth aus, der in 15:40,85 Minuten über die 1500m Freistil nur 8,5 Zehntel über der JEM-Norm blieb.

Dass die Gastgeber in Magdeburg eine der vielversprechendsten Talentschmieden in Deutschland betreiben stellte auch Anna Maria Börstler unter Beweis. Über die 50m Schmetterling stellte sie bei den 13-Jährigen im Vorlauf in 28,01 Sekunden einen neuen Deutschen Altersklassenrekord auf und verbesserte diesen dann im Finale nochmals um eine Hundertstel. 

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