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(25.03.2019) Nicht nur die Spitzenschwimmer wie Florian Wellbrock waren am Wochenende auf der Jagd nach Normzeiten. Auch der Kampf um die Plätze im deutschen Team für die Junioren-Europameisterschaften 2019 sorgt für Spannung. Bei Wettkämpfen in Halle und Heidelberg konnten sich in den vergangenen Tagen mehrere Athleten für die Junioren-EM empfehlen.

Beim Schwimmfest des SV Halle knackte die Lokalmatadorin Lena Riedemann in 1:02,95 Minuten die Normzeit über die 100m Rücken. Besonders fleißig war zudem Lukas Märtens. Der Magdeburger unterbot sowohl über die 400m Freistil (3:52,30) als auch die 100m Rücken (56,18) und 200m Rücken (2:00,10) die Qualifikationszeiten für die Junioren-Europameisterschaften im russischen Kasan.

Auch beim Nikar-Cup in Heidelberg fielen die JEM-Normen. Bereits in den Vorläufen blieb Zoe Vogelmann über die 200m Lagen (2:17,59) und 100m Freistil (56,47) unter den geforderten Zeiten und legte dann im Finale nochmal einen drauf. Innerhalb von 30 Minuten schwamm sie in 56,12 Sekunden über die 100m Freistil und 2:15,72 Minuten über die 200m Lagen erneut unter die JEM-Normzeiten.

Dabei hielt Vogelmann über die 100m Freistil auch die EM-Medaillengewinnerin Isabel Gose (56,85) hinter sich. Bei den Herren sprintete der Artem Selim über diese Strecke in 50,55 Sekunden unter die JEM-Norm. Ob der sowohl mit der deutschen als auch russischen Staatsbürgerschaft ausgestattete Youngster für den DSV bei der JEM starten wird, bleibt abzuwarten.

Bereits am Freitag hatte Giulia Goerigk bei den Swim & Fun Days in Essen die JEM-Norm über die 400m Lagen unterboten. (Mehr dazu: Swim & Fun Days: Giulia Goerigk knackt Norm für Junioren-EM)

Sicher mit dabei sind die jungen Talente bei der Junioren-EM damit übrigens noch nicht. Nur maximal zwei Athleten pro Strecke werden mit nach Kasan genommen und der Qualifikationszeitraum läuft noch bis zum 12. Mai. Die Konkurrenz hat also noch einige Wochen Zeit, um nachzulegen.

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