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(25.03.2019) Marius Kusch so schnell wie nie zuvor: Nachdem der in den USA trainierende Essener bereits vor zwei Wochen über die 100m Schmetterling in 51,35 Sekunden die Normzeit für die Schwimm-Weltmeisterschaften 2019 erfüllen konnte, legte er am Wochenende noch einmal nach.

Beim hochkarätig besetzten Golden Tour Meeting in Marseille gewann Kusch die 100m Schmetterling nicht nur in 51,52 Sekunden mit der zweitbesten Leistung seiner Karriere. Er verwies damit auch keinen Geringeren als den südafrikanischen Olympiasieger Chad le Clos um eine Zehntelsekunde auf den zweiten Platz. Auf Rang drei folgte der Vize-Europameister von Glasgow, Mehdy Metella, in 51,96 Sekunden.

Kusch führt damit nach wie vor die Weltrangliste über die 100m Schmetterling an. Am Wochenende holte er zudem Platz drei über die 50m-Strecke. In 23,58 Sekunden musste er sich im Schmetterlingsprint nur dem Niederländer Mathys Gohsen (23,42) und dem britischen Sprinstar Ben Proud (23,49) geschlagen geben. Auch hier hielt Kusch knapp Chad le Clos (23,71) hinter sich.

Für ein wahrhaft historisches Rennen sorgte in den weiteren Finals der Weißrusse Ilya Shymanovich. Über die 100m Brust schlug er nach 58,29 Sekunden an. Hinter Weltrekordhalter Adam Peaty (57,10) ist er damit nun der zweitbeste Schwimmer aller Zeiten über diese Strecke.

Ebenfalls stark präsentierte sich Katinka Hosszu, die die 200m Lagen in der weltweit in diesem Jahr bisher besten Zeit von 2:08,55 Minuten gewann. Auch über die 200m Schmetterling lieferte sie in 2:07,84 Minuten eine Hausmarke ab. Über die 50m Rücken schwamm zudem die Britin Georgia Davies in 27,75 Sekunden eine neue Weltjahresbestleistung.

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