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(07.08.2018) Auch heute erwartet uns wieder ein volles Programm bei den Schwimm-Europameisterschaften in Glasgow. Sechs Finals, fünf davon mit deutscher Beteiligung stehen auf dem Programm. Außerdem geht es in vier Halbfinals um die Plätze in den morgigen Finals. Hier ist das DSV-Team zweimal vertreten. Wie immer berichten wir für LIVE von der Pressetribüne des Tollcross Centre in Glasgow.

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17:30 Uhr: 1500m Freistil - weiblich - FINALE - mit Sarah Köhler, Celine Rieder

Das sollte heute vorn ein Zweikampf zwischen der Deutschen Sarah Köhler und der Italienerin Simona Quadarella werden. Die beiden waren gestern ca. 13 Sekunden schneller als der Rest des Feldes. Die zweite DSV-Starterin ist die 17-jährige Celine Rieder. Sie geht auf Bahn acht ins Rennen. 

Mit 2:05,43 Minuten liegt Köhler knapp hinter Quadarella auf Position zwei. 

Die beiden Damen zeigen, dass sie es beide ernst meinen mit dem Titel. In 3:09,52 Minuten liegen sie zeitgleich auf Rang eins.

Nach 400m steht für Köhler eine 4:13,73. Celine Rieder geht mit 4:20,22 Minuten als Achte durch.

Quadarella hat die etwas schlechteren Wenden. Köhler kommt immer wieder etwas ran bei den Richtungswechseln. 

Jetzt setzt sich die Italienerin etwas ab. Mit 8:27,91 ist sie jetzt vor Sarah Köhler, die mit 8:29,36 Minuten durchgeht. Rieder liegt unverändert auf Position acht.

Köhler muss jetzt Silber absichern. 11:09,89 Minuten ist ihre Zeit nach 1000m. Ihre Konkurrentin aus Ungarn, Ajna Kesely liegt nur ca. zweieinhalb Sekunden hinter ihr.

Das sollte für Silber reichen. Köhler hat nun gut drei Sekunden Vorsprung auf Kesely. Die Italienerin auf Bahn 4 ist außer Reichweite. 

Die Europameisterin über die 800m ist auch die neue über die 1500m. Simona Quadarella aus Italien gewint in 15:51,61 Minuten. 

Sarah Köhler schwimmt zu Silber und stellt mit 15:57,85 Minuten einen neuen Deutschen Rekord auf. In 16:03,22 Minuten holt Ajna Kesely Bronze.

Celine Rieder wird am Ende Achte (16:26,83).

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17:50 Uhr: 50m Schmetterling - männlich - FINALE - mit Damian Wierling

Damian startet auf Bahn 6. In der Mitte der Weltrekordhlter Andriy Govorov.

Der Ukrainer Govorov gewinnt in 22,48 Sekunden mit Championship-Rekord. Wierling wird mit 23,46 Sekunden Siebter. Silber erschwimmt Benjamin Proud (GBR) mit 22,78 Sekunden vor Oleg Kostin aus Russland, der in 22,97 Sekunden Bronze gewinnt. 

17:55 Uhr: 100m Rücken - weiblich - FINALE 

Die neue Europameisterin heißt Anastasiia Fesikova. In 59,19 Sekunden siegt die Russin vor Georgia Davies aus Großbritannien (59,36). Charlotta Zofkova (Italien) gewinnt in 59,61 Sekunden Bronze. Katinka Hosszu muss sich mit drei Hundertstel Rückstand mit Holz zufrieden geben (59,64).

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18:01 Uhr: 200m Rücken - männlich - Halbfinale - mit Christian Diener

Christian Diener geht als Vorlauf-Dritter im zweiten Halbfinale an den Start.

Mit Gregory Tarasevich 1:57,62 Minuten siegt ein Russe im ersten Lauf. 

Wenn Christian seine Zeit aus dem Vorlauf bestätigen kann, sollte das gut reichen, um in die finale Runde einzuziehen. Er steht neben dem Weltmeister aus Russland, Evgeny Rylov.

Diener geht als Dritter in 57,90 Sekunden an. 

Es gewinnt Evgeny Rylov in 1:55,50 Minuten. Diener wird Fünfter im Lauf (1:57,92). Damit qualifiziert er sich als Sechster fürs Finale!

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18:11 Uhr: 100m Freistil - weiblich - Halbfinale

Die Halbfinals sind nicht ganz ohne deutsche Beteiligung. Es taucht zwar nirgends eine deutsche Flagge auf, aber eine "Quasi-Deutsche" ist auf Bahn 1 am Start. Nina Kost, trainiert in Heidelberg und schwamm bereits für Deutschland. Sie hat eine doppelte Staatsbürgerschaft und heute startet sie für die Schweiz - neutrale Sache! 

Sarah Sjöström gewinnt den ersten Lauf mit 52,67 Sekunden in neuem Championship-Rekord. Kost kommt nach 54,88 Sekunden an.

Lauf Zwei geht an Charlotte Bonnet (FRA) mit 53,55 Sekunden.

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18:18 Uhr: 50m Brust - männlich - Halbfinale - mit Fabian Schwingenschlögl

Lauf eins geht an den Altmeister Fabio Scozzoli. Der 30-Jährige Italiener schwimmt 26,80 Sekunden.

Schwingenschlögl geht auf die 50 Meter.

Er wird Fünfter in 27,16 Sekunden. Es gewinnt, wie abzusehen, Adam Peaty aus Großbritannien in 26,23 Sekunden. Das ist ein weiterer Championship-Rekord.

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18:25 Uhr: 200m Brust - weiblich - FINALE - mit Jessica Steiger

Jessica Steiger ist auf der Außenbahn Acht. 

In 1:09,89 Minuten geht Steiger als Siebte auf die zweite Hälfte.

Yuliya Efimova aus Russland gewinnt mit 2:21,31 Minuten Gold. Silber erkämpft Jessica Vall aus Spanien in 2:23,02 Minuten vor der Britin Molly Renshaw (2:23,43). Jessica wird Siebte mit 2:27,66 Minuten.

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18:32 Uhr: 200m Freistil - männlich - FINALE - mit Jacob Heidtmann

Unter dem Hashtag #crewloveistruelove zeigten seine Teamkameraden heute auf Instagram, dass sie voll hinter ihrem Hamburger Jung stehen. Mal sehen was der Mann auf der Bahn sieben aus dieser Unterstützung macht.

Er geht mit 51,71 Sekunden schneller an als im Vorlauf (Position 5).

Er kann das Tempo nicht ganz halten und schwimmt eine 1:47,26. Das war etwas langsamer als gestern und bedeutet den achten Rang für ihn.

Der Sieger heißt Duncan Scott (1:45,34) und kommt aus Großbritannien. Silber erschwimmt Danas Rapsys aus Litauen in 1:46,07 Minuten. Bronze geht an Mikhail Dovgalyuk mit 1:46,15 Minuten.

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18:39 Uhr: 200m Lagen - weiblich - Halbfinale 

 Den ersten Lauf gewinnt Siobhan O'Connor (GBR) in 2:09,80 Minuten. Zsuzsanna Jakabos aus Ungarn wird Zweite mit 2:12,96 Minuten.

Den zweiten Lauf gewinnt Katinka Hosszu (2:10,49). Ilaria Cusinato aus Italien wird Zweite in 2:10,77 Minuten. 

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18:50 Uhr: 4x200m Freistil - weiblich - FINALE mit Foos, Gose, Köhler, Bruhn

In 1:58,90 Minuten schwimmt Reva Foos an. 

Isabell Gose schlägt nach 3:57,12 Minuten an und übergibt auf Köhler auf Position drei. Die Franzosen führen. Goses Zeit: 1:58,22 Minuten.

Das deutsche Team liegt auf Rang vier aber in Schlagdistanz (5:56,11). Köhler ist also eine 1:58,99 geschwommen.

Wie knapp! Deutschland gewinnt die Bronze-Medaille! In 7:53,76 Minuten holt Annika Bruhn auf den letzten Metern noch die Franzosin ein. 

Gold geht in 7:51,65 Minuten an Großbritannien. Silber erschwimmt das russische Team mit 7:52,87 Minuten. 

Annika Bruhns Zeit: 1:57,65 Minuten

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Sarah Köhler steht auf dem Siegerpodest. Es spielt die italienische Hymne.

Es werden die Sieger über die 50m Schmetterling geehrt.

Es folgt zweimal die Hymne der Russen. 

Die wichtigsten Links zur Schwimm-EM 2018: